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Der selige Gerrich, Stifter der Abtei Gerresheim : ein Beitrag zur Gründungsgeschichte des Christenthums im Bergischen Lande
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SSterteS Kapitel.

©cnirfj erhält bott fRont ©cbctitc bcö k SJtitrtijrcrS^tyfwUjtitk

kodj Ijaben wir einer Tljat beS feligen ©errief nidjt©rtocUjmtng getfjan, obgleich er nadj beut ©egriff feinerSeit erft (uerbtttd) beit kuljm unb baS knfeljeit feinerStiftung begrünbete: ieff meine bic ©rroerbung ber ©ebeinebeS Ij. bWartyrerS .fbippolpt. S TOn t if± ein auSfütjrlidjerS3erid;t über bic Translation biefer (Reliquien nad; ©crreS-Ijeint nidjt erhalten; aber gleidjmoljt fann eS feinem Steifetunterliegen, baff baS SSerbicnft ber ©rmerbung nur beutStifter felbft jusufd^reiben ift. ©er (ßciueiS hierfür grünbetftdj Dorneljmlidj auf folgenbe ©Ijatfadjen:

1 ) ©ie Äirdje 31 t ©erreSfjeim ift feit ber Seit ii>rererften SBcilje (870— 873) bis Ijeute beut Ij. ktartijrerigtppolpt gemeint, unb beffen ©ebeine fjaben feit ber ge»’nannten äßeitje bis 917, roo bie ermähnte llngarifdje Jn-oafion ftattfanb, bafelbft geruljt. 1 ) ©ie non ber Sranbftättegeflüchteten können haben bie ©ebeine ihres StiftSpatronmit nadj Äötn gebradjt unb fic in ber Äirdje ber 11,000Jungfrauen, wo fie auf Slnorbnung beS ©rjbifdjofS £eri-mann I. eine SuftudjtSftätte fanben, niebergclegt. kad)bent Slbjug ber Barbaren blieb ein T£)eU kr können inJlöln, währenb ber aitbere nad) ©erreSEjeiiit jurüefging unbbort beut auSbrüdlic^en Sßorbeljalt beS ©rjbtfdjofS geinäfffür ben SBieberaufbau ihres gerftörten Ä'lofterS Sorgetrug. Slofter- unb Ätrdjengebäube waren im Jaljre 970noüenbe^ unb fcjjeincn fdjon eine Seitlang noilenbet geruefenju fein;' bettn in einer llrfuttbe tjcifjt eS, ber 33ifc£)of feian einen Ort feines SiStEjumS, katnenS ©crreSljetm, ge-fommen unb Ijabe bort ein Älofter nod, nicht eingeweihtgefunben, tnoljl aber unter beit können ein redjt retigiöfeS

1) Sacomblet, U. 53. I. 68, 73, 84. Slmtalett be§ ^tftor.Vereins 26. u. 27. £eft. ©. 335.