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SaS Stiles trifft in ©erreSheint unö in ber ©erreS*geinter 3)tarf p. Srei §unbfd)aften werben bort feit ölte»fter 3 e it genannt: Subenberg, Semthaufen unb, SJtorp.Siefelben führen iEjre Sejeidpung non ben gleidptamigenuralten £töfeit, bie fdjoit burd; ifjre Stauten auf altger*manifdjen ilrfprung l;inioeifcn. Schon im $al)re 1047fdjenlte eine gewiffe ©belfrau SlbeÜjeib') einen SJtanfuSp Ludonberga an bie Stbtei Söerben. 3 U #otp befafjbaS grauenftift Silid) 1 2 ) bei Sonn bebeutenbe Segnungenin Sänbereien, 3Jtu£)len unb Sßalb, bie ilpu int 3at)re 1144non Äönig ßonrab III. beftätigt mürben. Subettberg ertlärtftd; fpradjliäh als ein pfammengefe^teS Sßort: näntlid) auSliut, fpäter ludon =Solf unb berg. Sieferhof befafj einenSergfrieb 3 ), roie noch beutlid; p erlernten ift, unb barinItaben mir ben ©djlüffel pr drflärung feines StamenS;bentt folche tßläfse bienten gemöhnltd; put ©enteuargeridftunb pnt genteinfamen $ßet)rpla|e ber waffenfähigen ItenteauS ber tQonfdjaft, worin fie lagen. Ser tQofJgforj) heifttin ber angeführten Urfunbe beS Königs @onrabMörata=ÜDtoormaffer. Sie ßnbuitg afa, apa, acha, aha, efa etc.weift auf röntifd)*gerntanifd)e .Qeit unb bebeutet fliefeettbeSSBaffer, 23adj 4 ); baljer finbett wir eine Fanithrapa
1) geitjcfirift be§ S3ergifdjen ©efchid)tsoerein3 VI. 23b. ©. 53.
2) Sacombtet, U. 23. I. 350.
3) b. i. ein burd) 2Batl unb ©raben eingefchloffencr Sßlal),worin fid) bie waffenfähigen Dliänner ber ipunbi'ihaft ober auchmehrere fpunbfdjaften jur getueinfamen Dtbmebr einbringenbcr fyeinbcoerfammelten unb wo gugteicb ba§ gewöhnliche @entenargerid)t ab=gehalten würbe. ®a» altbeutfche ©ebidd tpclianb, ba§ nad) berDJieinung berühmter ©prachforfdier in Sberben a. b. Dt. oerfajjtjeiufott, befchreibt biefelben tur^ unb büttbig: Weros aftar them wikeonb. i. Süehren innerhalb ber üöeiler (2)auerfchaften).
4) ©raff, ©pradijcbab 1,111. Safs acha, aha nur bie beutfdfeSfonn be§ oon ben Dtömern übernommenen 9tamen§ aqua fein foll,wie §crmann DJlülier behauptet (23otmer $al)rb. XXXIII. ©. 56),fcheint mir uidjt jutreffenb; beim erftenS bebeutet aqua gewöhnlichftehenbe§ 2Baffcr, ach bagegen, ba§ mit bent 2Bort 23—ach ibeutiid)ift, fliefienbeS SKaffer; bann ift e§ fdiwer, pifchen aha unb achaeinen Unterfdiieb ju ftatuiren, ba beibe feit ältefter Qeit unterfdiieb»tos oorfontinen. Aha, acha ift ein teltifche§ SBort, ba§ bie Dtömer amDthein oorgefunben; beibe Söorte führen auf betreiben Urftamm jutüd.