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T li c a t c r.
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Grabillon.
(Zum vierzigjährigen Jubiläum.)
Das Geschlecht von heute staunt, wenn es vondem Debüt des Gabilion als Don Carlos, Franz im„Götz“ und Ferdinand von Walter hört: in den üb-lichen Begriff des , jugendlichen Liebhabers“, der glatteAmnuth, milden Ernst, geschmeidige Schönheit fordert,scheint er wenig zu passen. Er ist auch nicht derherkömmliche „Held“; Würde, Maass, Besonnenheit, dasReife und Gesetzte dieser Rollen fehlen. Aber auch zuden „Intriganten“, wie man nach dem Caligula, seinemersten Erfolge, wohl möchte, darf man ihn nicht stellen^weil doch "eine trotzige, derbe, gerade Unverhohlenheitimmer an seinen Gestalten bleibt. So taugt er in keinFach, vielleicht nicht grösser, aber sicherlich anders,als die Anderen, Einer für sich allein, über denSchablonen. Ja, wer seine Wirkung kritischer prüft,kann gewahren, dass sie am Ende überhaupt keineschauspielerische ist, wie wir nun einmal das Schau-spielerische jetzt zu verstehen gewohnt sind.
Die Forderungen, die sonst dem Schauspielergelten, trifft er nicht. Der Laie glaubt, dass die Gabe,sich zu verleugnen, zu verstellen, zu verwandeln, un-kenntlich und ein Anderer zu werden, in jeder Rolleeine andere Sprache, andere Geberden zu finden, dieBedeutung des Mimen entscheidet. Selber gar keineNatur zu sein, aber auf Befehl jede zu scheinen, wäredann sein Beruf, und das harte Wort des Nietzschehätte Recht, dass er nichts als ein vollkommener Affeist. Die heftig eigene, unverträglich besondere, gewalt-sam persönliche Weise des Gabillon, die sich immergleich im ersten Worte seiner jähen, blanken und