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Studien zur Kritik der Moderne
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Mounet Sully.

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Ich glaube: das ist es. Das werden langsam Allegewahren. Es thut mir wehe: denn wir werden dann umeinen schönen Enthusiasmus ärmer sein. Vielleichtist es gesund. Vielleicht hilft es uns, Wesen und Sinnder Kunst, der ewigen und grossen über den Moden,deutlicher zu fühlen.

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Mounet Sully.

Es gibt zwei Arten von Schauspielerei. Manchewollen der Dichtung dienen, fühlen sich nur als Mittel,Instrumente des Dichters und gehorchen seinen Zwecken.Selber nichts zu sein, aber auf seinen Wink alles zuwerden, wie er es eben braucht, ist ihr Wunsch undsie suchen die Kunst, jede eigene Note von sich zustreifen und sich nach jeder Vorschrift zu verwandeln.In jeder Rolle verändern sie sich, an Stimme, Gestenund Gang, und sich zu verleugnen, Gestalten zu wechseln,aus sich zu schlüpfen, in andere zu dringen, Meisterin Metamorphosen zu werden ist ihre Sorge. Sie lassensich vom Dichter formen. Der drückt sich in ihnen,durch sie aus. Man darf sie nicht mit dem Maler,dem Bildhauer oder dem Musiker, sondern mit derFarbe, mit dem Marmor, mit dem Klavier muss mansie vergleichen. Aber andere wollen das nicht, ver-stehen es gar nicht. Sie fragen nicht nach den Triebendes Dichters, nicht nach den Begierden der Dichtung.Sie wollen sich selber verkünden. Die Rolle ist fürsie, was für den Dichter das Lehen ist: ein Stoss undDrang, zu fühlen, diese Gefühle zu formen und so in

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