Die dritte Wiener Internationale.
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Man könnte auch noch den Norweger Munch, denDeutschen L. v. Hofmann nennen, die in diesen Schlaggehören.
Allen ist gemein, dass sie verschmähen, was sonstgalt, und suchen, was nicht geachtet wurde. Wassonst die Maler zeigten, verhüllen sie. Und siegestalten, was sonst leer und dunkel war.
Vor einem Menschen, den sie formen wollen, sagensie sich: „Der Masse fällt seine kräftige Nase, dieserBug der Wangen, dieser Wurf der Lippen auf. Daswürden die Anderen machen. Aber der Mann bliehe,wenn man ihm das Gesicht verbinden würde, dochimmer der gleiche. Es ist eine eigene Luft um ihn,sein persönlicher Geruch. Das wollen wir versuchen.“So verfahren sie mit jeder Stimmung, mit jedem Gefühle.Sie malen, was man nicht gewahr wird.
Es ist die Weise sehr verfeinerter, welker, erkrankterNerven, welche zu viele Vergangenheiten an zehrendenErfahrungen, tödtlichen Genüssen haben, um Natür-liches zu dulden, und nach fremden Reizen lechzen,die peitschen könnten. Wer von solchen zärtlichen,selig erschöpften Sinnen ist, wird ihre schwülen Künstelieben. Aber der Haufe, der glücklich gesunde Haufemit den derben Stricken auf der unschuldigen Seele,wird als Narren sie verlachen, als wüste Narren, undlieber die Bücher des Herrn Nordau kaufen.
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Die dritte Wiener Internationale.
(März 1894.)
Ein Gast, der in diese absurden, mit unnützenDingen gestopften Säle kommt, ist paff und kann essich nicht deuten. Er wird sagen: es ist eine Schande,so sehr alle Pflichten einer Ausstellung zu versäumen;