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Malerei.
und. der Dinge, das vor ihm noch keiner geschaut, ge-fühlt, erlebt hat. Welche neue, ungekannte, fremdeNote ein Bild zu geben weiss, das entscheidet. Darumschelten sie jetzt den alten Salon, der nirgends dieSchablone verlässt. Neu zu malen — das ist dortund in Belgien die Forderung.
Auch in London setzt man voraus, dass der Malersein Metier weiss. Sie haben nicht alle verschmitztenKniffe der Pariser. Aber sie vermögen immer nochmehr, als sich die Weisheit unserer behäbigen Genossen-schaft träumen lässt. Und sie bringen Neues. Freilichsuchen sie es nicht gewaltsam; sie stürmen und drängennicht. Doch erschrecken sie auch nicht leicht, ver-kriechen sich nicht gleich vor jedem Zeichen. Wennman sie genau prüft, gilt ihnen alt und neu, dunkeloder hell, jede Mache gleich, wenn sie nur gut englischist. National verlangen sie Alles. Es soll eine englischeMarke haben und in die heimische Weise taugen, welcheGewohnheit ihnen verklärt. An der fremdesten Madonnaihrer Schwärmer für Fiesoie ist doch immer, in denschmalen, langen, hellen Händchen, im Schritte vongar den party, in der hydropatliischen Haut — ist immeretwas von der Miss. Weil ihm der Geruch des Landes fehlt,haben sie Turner, den Grössten ihrer Geschichte, immerverkannt. Englisch zu malen — das ist ihre Forderung.
Es folgt: Ein Wiener Bild, das hier den erstenPreis verdient, braucht in Paris, wo technische Meister-schaft gemein ist, noch lange nicht zu wirken; aberPariser Werthe, welche technisch immer vollkommensind, müssen hier gelten; englische werden, ausser Bildnisseetwa, wo das Nationale auf den Stoff gerechnet würde, denPariser und unseren Geschmack immer befremden.
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Es ist jetzt überall unter den Künstlern viel vonder „neuen Malerei“ die Rede. Was will sie, was soll