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Malerei.
letzte Litteratur der Franzosen. Er malt in irren,dunklen Zeichen die Schauer und Ahnungen, das Un-sägliche an Lust und Leid, alle Räthsel jenseits desVerstandes. Er malt den tiefen Kern des einsamenGömüthes. Aber er malt seine Eigenheit nicht mitseinen eigenen Mitteln. Er drückt sich selber mit denAusdrücken von Anderen aus. Die Sprache, in der er sicherzählt, ist entliehen. Seine Bilder sind eine Sammlungaus allen phantastischen Malern. Da ist (in der „Pieta“,in der „Kreuzigung“) die wunderliche Liehe starrer,hagerer Geraden von Puvis de Chavannes. Da ist (inder „Vision des heiligen Hubertus“ und im „Forellen-weiher“) der Schleier einer leisen und schmerzlichenFarbe über den matten Schatten der Welt wie beiLagarde, Cazin, Carriere. Da ist (im „VerlorenenParadies“) Max Klinger. Da ist (in der „Medusa“, inder „Sünde“, in den „Faunen, Centauren und Nymphen“,im „Mörder“, der einfach nach einem Böcklin’schenBilde gemalt ist, in den „Rivalen“ und im „Orpheus“)Böcklin.
Also ein Maler unserer nervösen und hysterischenRomantik, der aus der Deutlichkeit der Dinge weg indas Räthsel und den Traum des Geistes will, aber dasEigene nicht aus dem Eigenen, sondern nach erlerntenMustern gestaltet.
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Neue Zeichen.
Ich habe letzten Frühling, letzten Sommer derReihe nach die Jahresausstellung in unserem Künstler-haus, die Berliner Ausstellung der Elf, den alten undden neuen Salon von Paris, in London die Royal