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Studien zur Kritik der Moderne
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Franz S t n c k.

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Malerei verzeichnet sind, wie unvermeidlich jede Phasedie nächste ergibt.

Seine Anfänge sind naturalistisch, in der Weisedes Bastien Lepage und des Raffaelli, die einen Momentder Wirklichkeit erhaschen will. Es wird durch dasBild seiner Mutter bewiesen. Da taucht der Künstlerin die Sache unter und will mit allen inneren Kräftennur der äusseren Wahrheit dienen Er copirt die Welt;er schreibt die Dinge ab; von sich selber sagt ernichts aus. Er wetteifert mit der Photographie. So hater als verlässlicher Reporter der Wirklichkeit begonnen.

Dabei wird er ein heimliches Unbehagen nicht los.Es bleibt ein unbefriedigter Rest in ihm. Seine Naturmöchte heraus, gerade das Besondere an ihm, das inder anderenWirklichkeit kein Gleichniss hat. Es wächstder Drang, sich selber, die Heimlichkeit der eigenenSeele zu verkünden. So wird sein Naturalismus zurCaricatur, welche nichts als von Persönlichkeit unter-strichene Sachlichkeit ist. Romantische Naturen werdenvon der naturalistischen Technik immer in die Caricaturgedrängt; man denke an Manet, Forain und diejapanischen Maler.

In der Caricatur wächst und schwillt seine Eigen-heit, bis sie zuletzt den naturalistischen Zwang bricht.Sie kann sich endlich mit der äusseren Wirklichkeitnicht mehr vertragen. Gerade die naturalistische Bildungstösst sie in das Phantastische. Er ist zu lange undzu gründlich Naturalist gewesen, als dass er in diefremde Wirklichkeit so nebenbei die eigene Persönlich-keit vermischen könnte, nach der früheren Weise. Ermuss, um sich selber auszudrücken, zuerst das Wirklicheverlassen, und nur im rein Phantastischen, wo jedeErinnerung an die äussere Welt verzehrt ist, kann ersich gestalten.

So ist er ins Phantastische, ins Symbolische, insMystische geratben, wie die letzte Malerei und die