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Studien zur Kritik der Moderne
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wird immer von der Leidenschaft der Form gehemmt.Die Bazan hat von ihm gesagt, dass er in seinenWerken den Quijote und den Sancho nicht trennt: esgibt keine Sanchos unter seinen Geschöpfen, alle sindValeras. Er kann nicht gestalten. Er vergisst es fürdie Schönheit. So vergisst er auch oft in seiner Kritik,was zu sagen ist, weil er immer nur denkt, wie es zusagen ist. Er wird hei uns einen finden, der auch fürden grössten Kritiker gilt, wie er, und doch, wie er,immer nur im seligen Kausche reiner Formen ist. Mitdem müsste er sich vortrefflich verstellen.

Nur ist seine Natur reicher und bunter. Er istKritiker. Er ist Romancier und Novellist. Er hatsich dramatisch, versucht. Er ist ein unermüdlicherVermittler der Heimath mit der Fremde, etwa wieHillebrand für uns oder Brandes für die Dänen.Er hat ihnen Goethes Faust und die Amerikanervermittelt.

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Don Juan Valera y Alcala Galiano ist den 18.October 1824 in Cabra geboren. Er lernte Philosophiein Malaga, Recht in Granada, tummelte sich als flotterJournalist in allerhand Blättern und sah als Diplomatein tüchtiges Stück Erde: Neapel, Lissabon, Rio deJaneiro, Dresden, wieder Lissabon und Paris. Diedeutsche Politik kennt er noch vom Bundestage her:es war 1854, dass er nach Dresden kam. Die letztenJahre hat er daheim verbracht, als Secretär derAkademie von San Fernando.

Seine Werke sind: «Pepita» Jimene«Las Illusionesdel Doctor Faustino», «Estudios Criticos», «Disertacionesy Juicios Literarios», «Cnentos y Dialogos», «Algo de Todo»,«Donna Lu\», «Tentativas Dramaticas», «Canciones, Ro-mances y Poemas», «Cuentos, Dialogos y Fantasias»,