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Studien zur Kritik der Moderne
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Worte des Banville, der auch bisweilen von der Bandewar, tranquillement on se grisait de chefs doeuvre, wurdenGedichte gelesen, die Bürger beschimpft und die Lo-sungen der echten Kunst gegeben. Man pries Gautierund Hugo, schwärmte für Baudelaire. Man schmähtePonsard und die platte, nüchterne ecole du hon sens.Man suchte die perfection der Form. Üppige Reime,ungehörte Worte und geschliffene Verse, welche prangendwie Becher, Kelche des Benvenuto leuchten würden,wurden gefordert. Man wollte plastische Pracht undWürde meissein. Moral, Idee und Sinn galt wenig.Man schwelgte in der Farbe und Musik der Worte.

Baudelaire hat erzählt, wie, als er das erste Malzu Theophile Gautier kam, der olympische Träumerden Jüngling musterte und prüfend fragte:Lesen

Sie gerne Dictionnaire ? Er bejahte und das brachteihm die Liebe des Meisters, der keine bessere Freudekannte als Lexika, Dictionnaire, Glossarien zu lesen,und den Duft der Worte selig sog. Er schätzte dieWorte um der Worte willen, unbekümmert um den Sinn,den sie etwa tragen. Ihr Fall und Glanz, das Wogenihrer Laute gab ihm Rausch und Lust. Das ist dieEssenz desParnasse und in dieser Phrase des Flaubert,die Gautier in grossen Lettern an alle Wände ge-schrieben wollte, ist sein Glaube: «De la forme naüiidee.»

Die Gruppe vor den smaragdenen Tapeten undum das purpurne Sopha hatte allerhand wunderlicheGestalten. Da war Mendes, fein und zierlich wie einPage, mit den sanften Wangen einer Fee, unter tollenRingeln blonder Locken. Da war Villiers de l'Isle-Adam das schweifende, bizarr verträumte, stammelndeGenie. Da war der hagere und schmale Glatigny, derVagabund und Faun. Da war Leon Cladel, zottigund braun. Da war der stille und feierliche Mallarme,mit der schweren priesterlichen Geste und der dunklen,