M a u r i c- c B a r r c s.
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fort zur ganzen Menschheit, in das grosse Vaterlandder Elite an den Nerven, an den Sinnen, mit demheftigen Triebe: «ä l’äme francaise substituer l’äme
europeenne»; und endlich jener erst verhöhnte, baldberühmte egotisme, der den dunklen Begierden der Zeit (die Losung wurde, jene culture du Moi , jene Lust derAnalyse von Extasen, Enthusiasmen und Migränen.Dieser distinguirte, delikate Anarchist, dieser Dilettantnervöser Künste, der in knappen, nüchternen und sein-exakten Sätzen Träume, Räusche und Delirien deflnirte,dieser Akrobat und Virtuose der Nuance, das ist dererste Barres. Das ist der Barres, den Bourget undalle Rafiinirten, die den Pöbel scheuen, jauchzend grössten.
Das ist der Barres, der bald der Herr der Decadence hiess. ((Aber bald meldete sich der Zweite, der Agitator, \dann Deputirte von Nancy, der ungestüme Boulangistund Impresario der Revision, der modische Mondaine,der. mit allen Hysterien kokettirte, ein Athlet undDisraeli der Carriere, immer mitten im Gewühle dertäglichen Begierden, hastig, cynisch, grausam, uner-sättlich an Reklame und ach! so unendlich weit vonjenem sanften, klösterlichen Wunsche des ersten: «quidonc saura nous faire connaitre Vexistence comme un reveleger!» Der Eremit von zärtlicher, verschwiegenerSchönheit jetzt in der rauhen Hast und Gier derKammer! Der zaudernde Poet und Lauscher halberTöne, scheuer Farben im lauten Taumel nach den gemeinenEhren des Boulevard! Man reimt es schwer, wenn erauch freilich die deutliche Lösung giebt: «Nul n’a vccupleinement, s’ü n’a joui des ivresses de la soliiude et desivresses du triompbe.» Oder wie er mir einst sagte:„Möglichst viel in möglichst heftigen und möglichstseltenen Emotionen fühlen, mit neuen Sinnen immerNeues neu gemessen, unendlich die Frissons vermehren —mein Mandat ist nur ein Mittel dieser Methode.
Die Kammer soll mir, als ein Theater seltene]-, sonst