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und darum wirklich ein Verdienst ist, einen leserlichenStil schreibt.“
Wir springen dann ins Politische. Ich frage nachseiner Meinung über die Geschichte von Panama.
„Das ist nicht so einfach. Als Parlamentarierwcrd’ ich Ihnen anders antworten und anders alsPhilosoph, der die .Entwicklung des nationalen Geistesprüft. Parlamentarisch gesprochen: die Situation istja gar nicht einmal so schlimm. Es sind ein paarNamen compromittirt, aber das ist doch wahrlich nichtdas erstemal. Der Fall Wilson war viel bedenklicherund schlimmer, weil er auch den Präsidenten traf, derheute nicht im Spiele ist. Die Presse hat Geld ge-nommen — dazu brauchen wir kein Panama, umdas zu erfahren. Viele Abgeordnete haben Geld ge-nommen —- das konnte man sich auch schon langedenken. Minister haben Geld genommen — ja, warumsoll Einer, wenn er vom Deputirten zum Minister auf-rückt-, plötzlich ein neues, empfindlicheres Gewissenkriegen? Und es scheint immer deutlicher, dass soziemlich alle Parteien compromittirt sind. Bis jetztnennt man noch keinen Boulangisten. Aber ich würdemich gar nicht wundern, und es würde gar nichtsbeweisen: denn es gibt keine gute und keine schlechtePartei, sondern das parlamentarische System ist faulund verdirbt Alle. Die Forderung der Revision ist derunvermeidliche Schluss aus der Geschichte von Panama “
„Und philosophisch gesprochen?“
. „Ja — wenn ich auf die Entwicklung des natio-nalen Geistes sehe und die Zeichen der Zeit überlege,dann möchte ich wohl sagen: Panama wird der letzteStoss zur Revolution sein. Die Erbitterung im Landegegen das Geld ist ungeheuer. „Bankier“ ist dergrösste Schimpf, den Sie heute Einem bei uns sagenkönnen. Wenn der ehrlichste Mann auf der Tribünesteht und Alles begeistert lauscht, so brauche ich bloss