M aurioe Bar res.
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Staub und Scliimmer an den Stimmungen, den wie dieschwülen Seufzer von Bltithen, welche sterben, oderdie verblassten Töne ferner Geigen keine Sprache,kein Gedanke fassen, halten, geben kann. Er liebtden Schwung und den Tumult von stürmenden Begierden,die erfinderisch nach ungekosteten Genüssen lechzen.Er liebt die Heimlichkeit der Träume und die lauteBrunst. Aber er möchte sie immer vor die Controledes Verstandes gerückt, der keinen Moment sein kritischesAmt lässt und mitten in der Wildniss von nervösenKrämpfen als gelassener Reporter seine Glossen nimmt.
Er ist also in der Maske des Philosophen vielmehrein Lyriker der lyrischen Krisen, aber der immer denSpiegel hält und nüchtern seinen Kausch betrachtet,erhitzter Mime zugleich und kalter Richter seinerLeidenschaft.
II.
(Dezember 1892,)
Ich habe ihn in der Kammer nur für einen Momenterwischt. Wir nehmen ein Rendezvous für morgen —sehr zeitlich, denn später ist wieder Sitzung. RueCaroline 8.
Den andern Tag, pünktlich um Neun, bin ich da.Es ist kalt und nass und Frost und Nebel und Schmutz.Ich läute an dem einfachen und schlichten Hause,das nicht eben viel anders aussieht als jedes andere.
Das Thor geht ein ganz klein wenig auf, und inder Spalte ist eine resolute und respektlose Personmit einem grossen Besen, die mich rasch prüft undschätzt, und eine schlanke helle Dogge misst mich.
„Wohnt hier Herr Barres?“
„Ja.“
„Melden Sie mich, bitte.“ Und ich reiche die Karte.