treffen können. Ein bisschen amiisiren möchte sie sich.Manchmal denkt sie: vielleicht hat sie überhauptihren Beruf verfehlt. Sie hätte nicht heiratlien sollen;schreiben hätte sie müssen — zuerst ganz bescheideneimpressions de voyages, oü j’aurais fait ma petite Bonrgeltetont en restant moi und dann langsam in den grossenRoman hinauf! Ja, das war’ etwas für sie gewesen!
In diesen zwei Typen der Generation ist derRoman des «Nouveau Jeu». Die Anderen sollen nur
helfen, noch mehr aus ihnen zu holen und sie deutlicherzu gestalten. Für sich bedeuten sie nicht viel: dieübliche Kokotte nach der Schablone, die am EndeGhatelaine und fromm wird und ganz verwundert ist,wie nett die anständigen Leute eigentlich sind: quoiquon eil dise, il y a de braves gens dans le monde bonne'tc;und der Impressionist nach der Schablone, der MalerMantel, der alle Wangen violett sieht, bis er Akademikerwird und das Portrait des Grossrabbiners und denPlafond für den Erzbischof malt und über Bouguereauund Cabanel keinen Spass mehr versteht: ne plaisanlepas: ils ont du talent, et puis ga vaut eher ; und endlichder Vater Labosse, der verfeinerte Vater der MadameBetsy, der vieux marcheur, für den Alles Zote ist —moi, tont nie donne des ide'es!
Das ist das «Nouveau Jeu!»
12 .
Maurice Barres.
i.
(Oktober 1892.)
Unter den „Jungen“ in Frankreich ist es keinemrascher geglückt als Maurice Barres. Sein erstes Buchmerkten kaum einige Sonderlinge des Geschmackes,die geflissentlich Ungekanntes suchen. Aber schondas zweite brachte ihm den Ruhm.