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L i 11 c r a t u r.
verwickelte Psychologie von Eenan entfaltet und erstden zuversiclitliclien Gläubigen, dann den welimütliigEntsagenden und den Gläubigen wieder als den posi-tiven Fanatiker der Kirche und den negativen Fanatikerder Freigeisterei und zuletzt die Wiedergeburt desMuthes zum Glücke in dem Entsagenden zeigt, dersich aus den Zweifeln wieder aufrafft und am Endeim idealen Culte seiner selbst beruhigt 5 dann die lustigeGeschichte von den beiden Schopenhauern, dem echten,ernsthaften und tiefen seines Systemes, den aberNiemand liest und kennt, und dem falschen, entstelltenund denaturirten seiner Boutaden, dont on faisait unOracle ou un epouvantail . . . parce que cest en lui quec’est incarne tont un courant d’idees ; wie es die Philosophiedes Pessimismus auf einen exc'es de sensibilitd et de lavie interieure reducirt, mit dem glücklichen Worte, dasssie mehr ein e'tat psychologique als eineDoctrin sei, undmit der einfachen Formel der Schopenhauer’schenPopularität in den breiten Massen des Volkes, dasser transformait leurs desillusions en lois metaphysiques;wie es den platten, bornirten und so beneidenswerthselbstgefälligen Positivismus der vierziger Jahre undaus ihm die flache Halbwissenschaftlichkeit Zola’s mitdem kindischen Aberglauben an die gelehrte Unfehl-barkeit und der certitude naive et sereine quil promenaitsur toutes cboses entwickelt; das analytische Raffinementin der Vielfältigkeit von Bourget und in den Metamor-phosen von Lemaitre; die gerade, kräftige Zuversichtin der Zeichnung des Vicomte de Vogue, des ersten,der wieder zur Pflicht, zur Tugend, zur Gesundheitgerufen — und vieles andere ist an dem seltsamenBuche fein, tief und mittheilsam für Gemüth und Geist;aber seine eigentliche Bedeutung bleibt in der heftigenSehnsucht nach dem unbekannten Heile, das aus denLastern erlösen, die Zweifel verscheuchen und reinenFrieden bringen möchte. Die Zeit wird entscheiden,