Edouard Rod.
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Schönheit entkleidet, hässlich und dumm, widerte erden feinen Geschmack an. Sie wissen: es gibt keinevernünftigen Reactionen: gerade die nöthigsten sindoft die tollsten. Die Schule von Medan erweckte denSymbolismus. Diese jungen Dichter sind Mystiker.Poesie ohne geheimen Sinn lassen sie nicht zu. Ichweiss nicht ganz genau, was die Zeitgenossen vondem Gedicht des Lycopliron hielten; aber es will mirscheinen, dass gewisse Eaffinirte von Alexandrien einähnliches Gehirn haben mochten, wie heute Herr Mallarmeund seine Schüler. Daneben sehe ich eine Gruppejunger Schriftsteller, die sehr verständig und keines-wegs Symbolisten sind. Die Einen folgen Emil Zola.Die Anderen, ebenso jung, aber schon origineller,suchen ihr eigenes Ideal. Leider zielen sie allzusehrauf den Effekt und renommiren gern mit ihrer Kraft.Das gehört auch zu den Fehlern der Kunst von heute:sie ist brutal; sie scheut sich nicht, zu beleidigenund zu missfallen. Aber was an den jungen Leutendurchaus gelobt werden muss, das ist ihre Kenntnissder Technik. Sie sind ausgezeichnete Handwerkerder Kunst, die ihr Metier im kleinen Finger haben.Ich kenne sehr gebildete unter ihnen, selbst Gelehrte,welche vortrefflich ausgerüstet sind und verlässlicheHoffnungen erwecken.“
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Edouard Rod.
Edouard Rod war unter den Ersten, welche dieausgetretene Strasse des Zolaismus verliessen, ange-widert von dem ewigen Einerlei der gemeinen Wahr-heit und durch eine grosse Sehnsucht nach unbekanntenIdealen hin getrieben. Um seinen Namen wurde bald