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vielleicht gerade aus froher Lebenskraft, ihre letztenFolgen schaut und durch eine sanfte und milde Freude anden schönen Scheinen getröstet wird; daher, ohne Aufruhrund Grinnn wider das Leben, vielmehr einen gelassenenund versöhnten pessimisme doux et risigni, der ängst-lich alle Illusionen hätschelt; dazu von Natur eine lauteund unverwindliche Begierde nach dem Schönen undalso am Ende eine lebhafte, durch den Verstand be-kräftigte Genusssucht des Geistes — es lässt sich nichtleicht eine Verfassung denken, die dem Gefühle derKunst günstiger sein könnte.
Die Kunst ist seine Keligion. Sie allein machtdas Leben erträglich ; ja sie macht es festlich und froh.Flaubert konnte sie nicht fanatischer lieben. Aber erverehrt sie nicht mit der schaurigen und unheimlichenBrunst der Symbolisten, welchen sie ein jähes, düsteresRäthsel ist, in schwülen Wolken über dem Irdischen,feindselig gegen den Menschen und unfasslich. Davonweiss er nichts. «L’art est, par natnre, inutile et char-mante. Sa fonction est de plaire; il nen a point d'autre.II faut qu’il soit aimable sans conditions.» Er liebt dieKunst, weil sie das Leben verschönt. Er liebt die Kunstum des Genusses willen, und um des Genusses willenübt er die Kritik.
Genuss ist die Absicht seiner Kritik. Nichts weiter.Daraufhin prüft er die Künstler, daran misst er sie.Danach schätzt er sie. Er fragt jedes Werk, welchenGenuss es ihm gewähren kann. Diesen berichtet er,und er berichtet auch gern von dem anderen Genuss,den er selber aus Eigenem hinzugefügt hat, den hälter eigentlich sogar noch für wichtiger. «Tous les Uwesen ge’ndral et meine les plus admirables me paraissenl infini-ment moins pricietix par ce quils contiennent que par cequy inet celui qui les lit.» Die Schule des Künstlers, seinebesondere Art, seine Technik kümmern ihn wenig. «Lesconditions techniqnes dans lesqnellcs s’dlaboreni les romans