Anatolc France.
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sehr ergötzlich geschildert. „Dieser Philosoph, der soentschieden das Absolute leugnet, der glaubt, dassAlles relativ und was für den einen gut, für denAndern schlecht ist, und der endlich in allen Dingennur sieht, was man in ihnen sehen will, dieser nämlicheGeist wechselt seine Anschauung plötzlich, wie es sichum seine Kunst handelt. Er bekennt, dass Alles nurSchein und Einbildung ist, aber er zweifelt durchausnicht, dass dieser oder jener Keim gut ist, von einerabsoluten Güte. Er hat von der Kunst eine dogmatische,religiöse, automatische Meinung. Er erklärt, dass einschöner Vers immer schön bleiben wird, wenn auchdie Sonne längst erloschen und längst kein Menschmehr auf der Erde ist.“ Ganz so schlimm ist es beiihm nicht oft. Er weiss es schicklicher zu verbergen.Aber auch hinter seiner hochmüthigen Skepsis stecktein kindlich treuer Glaube an das Schöne und hinterseinem gutmüthig lächelnden Zweifel lauert eine starkeTyrannei. Er hat des idäes tris arrettes. Wohlgemerkt:keine verschlossene Lehre, kein unzugängliches System.Davon hält er nicht viel: je n’ai qu’une confiance midiocredans les formales mitaphysiques. Je crois que nous nesaurons jatnais exacternent pourquoi une chose est belle.Niemals möchte er sich irgend einer Schule verschreiben.Gräce ä nos maltres Sainte-Benvc et Taine, il est permisaujourd’bui d’admirer toutes les form es de beau. Aber erhat einen starken und entschiedenen Instiuct, der nichtnachgibt. Dem gehorcht er unbedingt. Er sagt dannganz- einfach: das gefällt mir eben nicht; oder wievon den Versen der Symbolisten und von der decaden-ten Prosa: das verstehe ich nicht. Damit ist die Sacheschon abgethan. Wenn er keinen Genuss davon hat,kümmert er sich nicht weiter.
Wenn man sich das Alles zusammenrechnet: eineaus vielem Schmerz und bitteren Enttäuschungen er-lebte Skepsis, welche jedoch, vielleicht aus Schwäche,
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