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Studien zur Kritik der Moderne
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G. M a c a s y.

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wagen sich diese nächtig scheuen Wesen nicht, (lacht auf) ichglaube nicht an ihre Gewalt. Und auch Sie sollen es nicht mehr.

Diese Proben zeigen, was icli in keine kritischeFormel zu bringen weiss: jene Identität mit Ibsen,wunderlich, unheimlich. Es ist nicht wie etwa in denAnfängen des Gerhart Hauptmann, geflissentliche Folge,die gewaltsam äfft. Es ist ungesuchte, freie Gleichung,aber mit einem reifen, geläuterten und noch über denSolness entwachsenen Ibsen freilich, der das Suchen,Schwanken und Verzagen zwingt und die naturalis-tischen Formen den Symbolen dienen lässt, indem hierjede Eede, jede Handlung immer nur Variation undExegese dieses dunklen Sinnes ist, dass das Glückallein der Schuld, welche trotzig die Sitte und alleVergangenheit bricht, gelingen und allein einem ver-brecherischen Gewissen bleiben kann.

Ich habe dann dem Dichter geschrieben, nachseinen Anfängen gefragt, um andere Werke gebeten. Ererzählt:Ihrem Wunsche, meine frühere litterarischeThätigkeit kennen zu lernen, gemäss, erlaube ich mirIhnen das dreiaktige SchauspielHeimkehr als daseinzige zu übersenden, das momentan in meinem Besitzeist. Ich habe dasselbe vor zwei Jahren geschrieben,wusste aber keine Verwendung dafür. Spätere Stücke,,,Die Familie, Schauspiel in fünf Aufzügen,DasParadies des Lebens, Schauspiel in vier Aufzügen,undMorgenroth, Drama in drei Aufzügen, habe icheinigen Herren nach Vollendung im Manuscripte zurBegutachtung gesendet, allein niemals eine Nachrichthievon erhalten. Zwei noch früher verfasste StückeHanna (fünf Aufzüge) undHelsers Sohn müssennoch im Besitze Wiener Theaterdirektionen sein. AusdieserHeimkehr, einem schlechtweg naturalistischen,ein bisschen breiten, unentschiedenen Stücke, etwa inder Art der Erstlinge von Max Halbe, will ich aucheine Scene geben, die ihn in die Litteratur stellt und