Adalbert von G o 1 d s c hm idt.
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grossen adeligen Menschen zeigen, den sie feierlichverkündet. Ich will nur ihre Geltung in der Entwick-lung zeigen, was denn eigentlich der neue Werth anihr ist, der lange von allen begehrt, aber sonst nochvon keinem erfüllt ward. Eine Erzählung ihres Ver-laufes, wie Gaea, von den Dämonen des Feuers unddes Wassers gezeugt, aus dem Chaos steigt, nach demStrahle des grossen Geistes begehrt, über die Felsender fahlen Erde irrt, aber mit ihr unter dem Kussedes Eros zur Jugend und Lust erwacht und Kadmos,den Menschen, gebiert, der „Erkenntniss“ will, seineeigene Welt, frei von den Gesetzen der Natur, seineneigenen Himmel und seine eigene Hölle heischt, ohneRast nach trügerischen Scheinen, die entweichen, greift,aber doch von der Schönheit endlich ins Irdische zurück,zur Freiheit gerettet wird, bis nach seinem sanften,leichten, von reinen, stillen und marmorenen Gefühlenweiss verklärten Tode die erblindete Mutter müde wiederzum Chaos kehrt, wo unerschöpflich die grossen Triebeohne Ende kreisen und der ewige Fluss der Kräfte nichtmehr stockt — solche Erzählung muss ich mir versagen.Nur was eigentlich das Neue an ihr ist, möchte ich suchen.
Zuerst könnte man es für ein Werk mehr in derReihe gegen den Naturalismus halten. Man könntedie Neuerung, die es den Empfänglichen bringt, inseiner entschiedenen Freiheit vom Naturalismus ver-muthen. Diese Losung wird ja jetzt, seit etwa dreiJahren, immer heftiger verkündet. Keiner wagt sichmehr zu seinem Dogma zu bekennen. Man will ausder äusseren wieder in die innere Welt. Sich selberauszudrücken, das Heimlichste zu geben, aus demKern der eigenen Wünsche eine schönere Schöpfungzu gestalten, ist jetzt der Drang. Dahin möchte nachdem ersten Urtheil das Werk wohl gehören. Und jenegeschwinden Pathen, die keine Entwicklung geduldigerwarten können, werden auch sicherlich wieder gleich
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