F o r (l i n a n <1 v o n S a a r.
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gilt, — es ist nicht, wie für Saar, diese zärtliche Lieheder Werke.
AVas können seine AVerke haben, das Alle zwingt?
Alan wird sagen: weil sie an der Scheide derSchönheiten sind, so dass sie noch manchen neuerenAYünschen genügen, ohne gleich allen älteren Geschmackzu verletzen; und weil sie von einer Mischung derTöne sind, welche die Stimmung im Lande und in derZeit trifft; und weil sie so österreichisch sind, injedem Satze Documente der Heimath. Alan kann in derTliat beweisen, dass sie, ohne durch gewaltsame Neuer-ung zu befremden, zu erschrecken, zu verstören, inder Form und im Geiste auf die Moderne deuten,indem sie die schöne AVirkung unter die Wahrheitstellen, um das deutliche, definitive Wort, mehr als umrednerischen Putz bekümmert und immer von denFragen der Zeit getrieben sind. Alan kann beweisen,dass ihre sanfte, in das Schicksal ergebene, kaumverstohlen seufzende Entsagung seit fünfzig Jahrendie Note unserer Alenschen ist, indem ja unter demDrucke der Alode auch die AViener Schopenhauer lasen,aber nicht ohne doch immer auf einen AValzer danebenzu hören. Und man kann beweisen, dass in diesenmännlichen, knappen, ja spröden Novellen, wie intreuen Chroniken, sein ganzes Oesterreich steckt, indemjeder einzelne Fall immer in die Geschichte gerücktund das Symbol einer ganzen Gruppe wird. Aber daswürde doch immer erst einen gelassenen und kühlenRespekt des Verstandes, nicht jene AA'allungen derGefühle erklären. Es muss noch ein anderer Reiz anihnen sein.
Es ist — ich möchte es fast eine moralischeSchönheit nennen. Alan fühlt aus jedem AA r orte, dasses ein ehrlicher Künstler sagt. Das klingt gering,aber es ist heute viel. Alan muss nur den vollenSinn verstehen. Dass ei' nicht nach der Alode fragt,