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L i 11 e r a t n r.
Es sind nicht Viele, die das von sich sagenkönnen. Maurice Barnes, mein lieber Meister, leitetsie. Sie hoffen, dass ihre wachsende Gemeinde langsameine neue Race gehen wird, das Volk der Europäer,das die nationale Befangenheit zu einer reinen Menschlich-keit verklärt. Dann würde man erst sehen, wie deutlichschon in meinen Werken die Spuren dieser Zukunftsind, und mein Verdienst der Vorempfindung wäregross. Aber es ist auch möglich, dass es nur eitleund leere Marotten nervöser Sonderlinge sind, dieverschäumen. Dann würde ich später erst recht, wennman freilich manchen glücklichen Fund meines Stilesimmer achten wird, als ein sehr confuser Kopf er-scheinen, dem jede Ordnung fehlte. So baumle ich,zwischen Furcht und Hoffnung, an den Erfolgen derAnderen. Aber was kann ich thun, als eben geduldigwarten und gelassen mein Schicksal nehmen? Ist mirdoch, bei manchen gewinnenden Gaben, leider diesewichtige vieler Collegen versagt geblieben: anders zusein, als ich bin.
Yom jüngsten Frankreich.
Der Zwist der Meinungen ist heftig. Alle Tageerscheint eine neue Aesthetik der Zukunft. Jederbringt seine besondere Formel des Romanes. Ueberallwerden Schulen gestiftet, aber keiner will Schüler sein.Die alten Formeln haben ausgedient, es ist ein un-verwindliches Bedürfniss nach neuen, es sind laute,reiche Versprechungen, aber die Erfüllung fehlt.
Das ist heute die Lage des französischen Romanes.Es geht ihm genau ebenso, wie dem Drama. Man