Das jüngste T) c u t s c li 1 a n (1.
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grosssprecherischen Aberwitz der Anfänge haben siezuerst ernsthafte Werke geschaffen. Manches darinwar sicher erfreulich; ja ein feiner und gründlicherKenner, der mit Form und Inhalt der Tradition ver-traut war, mochte schon Neues, Eigenes, Zeitgemässesgewahren, mit einem starken Gerüche der Gegenwart.Aber um für eine Schule zu gelten und jene von derJugend ersehnte Litteratur zu bringen, fehlten diesenRealisten, wie sie sich nannten, zwei Dinge: sieversuchten weder einen Bruch oder auch nur eineErneuerung der überlieferten Formen, wodurch sievielleicht nur ein rein künstlerisches und ausser demengen Kreise der Litteraten unverständliches Experimentverrichtet, aber sicherlich den Charakter der Zeitlitterarisch bezeugt hätten; noch war irgend einer unterihnen Künstler genug, um (wenn auch in einer derhergebrachten Formen) dem neuen Geiste einen soschlagenden, fasslichen und allgemein gütigen Ausdruckzu geben, dass Alle sich getroffen gefühlt und ohneWiderspruch eingestimmt hätten. So werden sie dochwohl nur als Vorläufer und Vorkämpfer zählen dürfen,als erste Annäherungswerthe und Fingerzeige auf dieneue Kunst, und erst wenn diese sich künftig einmalentfaltet haben wird, dann erst wird man an ihrementschleierten, hellen und begreiflichen Bilde den Antheilerkennen, den ihre treue Arbeit beigetragen hat. Aberwird sie sich entfalten?
II. Die socialistische und die naturalistischeEpisode.
Die „Realisten“, wie sich die erste Gruppe desjüngsten Deutschland nannte, haben die grosse Sehn-sucht nach Erneuerung nicht erlöst. Sie haben denüberlieferten Zustand der Litteratur nicht verändert.