S a t a n i s m u s.
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Satanismus.
Der Geist der Menschen ist wie ein Kranker, dendas Fieber wirft: er wendet rastlos die Kissen. Jedesneue Geschlecht dreht die Anschauungen wieder um,auf welchen die Väter Trost und Frieden wähnten.Es ist unablässig das gleiche Spiel. Der Geist hatsich den Träumen vertraut und es war nichts. Er istaus den Träumen weg in die Wahrheit gezogen, in diewirkliche Wahrheit des täglichen Lehens, und es warauch nichts. Jetzt irrt die ewige Sehnsucht wiederzurück nach den Träumen und es wird wieder nichts sein.
So springt der Geist. Bald ist er hier, bald ister dort. Er lieht die Widersprüche. Aber die engenund schwachen Gehirne der Einzelnen leiden davon:sie bewahren die Spuren aller Entwickelungen und eswird ein rathloser Zwist. Das wirkt aus den Einzelnenam Ende auf den allgemeinen Geist zurück und er mussnoch närrischer springen.
Die realistischen Gehirne bewahrten die ererbtenSpuren der Romantik. Wieviel sie alle Sinne auchsuchend im Wirklichen tummeln mochten, es blieb inden letzten Gründen ein leises Leid: es blieb in
Wünschen und Begierden die Erinnerung der Träume.Nur sollte jetzt, weil die neue Losung auf die Weltder Sinne wies — darum sollte jetzt, was die Träumeversprochen hatten, die Wirklichkeit gewähren.
Daher der höhnische und wilde Pessimismus allerNaturalisten, weil sie die Romantik in sich nicht über-winden können. Sie tragen jeder, von den Vätern her,eine fertige Welt in der Seele, das Vermächtniss alterTräume: daran prüfen sie die andere Schöpfung
draussen, welche sie von den Sinnen erfahren. Daher
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