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Kritisches.
Jeder das Gesagte noch einmal prüfen, mit sich über-legen lind entscheiden kann. Sie sind von Loris.Besonders das zweite scheint mir vortrefflich. Es ent-hält, rein und deutlich, den ganzen Symbolismus undes enthält nichts, das nicht Symbolismus wäre.
Die Töchter der G ä r t n e r i n.
Die eine füllt die grossen Delfter Krüge,
Auf denen blaue Drachen sind und Vögel,
Mit einer lockern Garbe lichter Bliithen:
Da ist Jasmin, da quellen reife RosenUnd Dahlien und Nelken und Narzissen . .
Darüber tanzen hohe Margeriten
Und Fliederdolden wiegen sich und Schneeball
Und Halme nicken, Silberflaum und Rispen . .
Ein duftend Bacchanal ...
Die andre bricht mit blassen feinen FingernLangstielige und starre Orchideen,
Zwei oder drei, für eine enge Vase . .
Anfragend, mit den Farben, die verklingen,
Mit langen Griffeln, seltsam und gewunden,
Mit Purpurfäden und mit grellen TupfenMit violetten, braunen PantherfleckenUnd lauernden verführerischen Kelchen,
Die tödten wollen . .
M ein Garte n.
Schön ist mein Garten mit den gold’nen Bäumen,
Den Blättern, die mit Silbersäuseln zittern,
Dem Diamantenthau, den Wappengittern,
Dem Klang des Gong, bei dem die Löwen träumen.
Die ehernen, und den TopasmäandernUnd der Voliere, wo die Reiher blinken,
Die niemals aus den Silberbrunnen trinken . . .
So schön, ich selm’ mich kaum nach jenem anderen,
Dem andern Garten, wo ich früher war.
Ich weiss nicht wo . . . Ich rieche nur den Tliau,
Den Tliau, der früh an meinen Haaren hing,
Den Duft der Erde weiss ich, feucht und lau,
Wenn ich die weichen Beeren suchen ging .ln jenem Garten, wo ich früher war . . .