eine Nacht, im Mondenschein, sieht der DoktorSexthenthal, wie Izel sich schlafen legt, an der Wandden Schatten ihres Beines. Der Meister Sexthenthalist ein mächtiger Magier, der seinen Leib verlassenmul in astralischem Zustande durch jede Mauer dringenkann. Izel kann sich des unsichtbaren Liebhabersnicht wehren. Wie Adar in den magischen Lehren dieMittel findet, den Astralier zu zwingen, das ist derVorwurf des Bomaus*).
Endlich ist an ihnen immer ein unersättlicher Zugins Ungeheure und Schrankenlose. Sie wollen immergleich den ganzen Menschen ausdrücken: suggerer tontl’homme par tont ■ l’art**). Sie wollen une ' realisationparfaite de nos reves de bonbeur**). Sie wollen unir lavirile et !a beaute,da foi et Ja joie, la Science et l’art**).Sie sind nicht umsonst Wagnerianer. Alles Gewöhn-liche^ Häufige,^Alltägliche ist ihnen verhasst. Sie suchendie seltsame Ausnahme mit Fleiss. Dans l’exception seule ,en effet, pourront les nonveaux poetes rdaliser les grandsreves d’ aristo er atie savante et de puretd belle***)
Das sind die auffälligsten Merkmale der Decadence.
4 .
Symbolisten.
Die Kunst will jetzt aus dem Naturalismus fortund sucht Neues. Niemand weiss noch, was es werdenmöchte; der Drang ist ungestalt und wirr; er tastet
*) La victoire da mari, avec commemoration de Jules Barbeyd’Aurevilly. (Epopie VI de Ja decadence tatine.)
Charles Morice.
***) Le jardin de Berenice. Chei Benin et Cie,