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Studien zur Kritik der Moderne
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K r i t i s c h c s.

es bewusst sein, im deutlichen Gefühle der wech-selnden Besonderheit! Herr Gott, wenn es die Kritikwirklich za dieser dritten Phase bringt, wie schön, wieunsäglich schön müsste das werden!

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Die Zukunft der Litteratur.

Die Presse ist wieder mitten in einer Revolution.Erst hat der Journalist den Schriftsteller gefressen.Jetzt frisst der Reporter den Journalisten. Wir merkenes freilich einstweilen noch kaum, wie denn immer beiuns solche Wandlungen langsamer, bedenklicher undlistiger geschehen, scheu, verzaudert und vermummt.In Paris ist es lange schon deutlich und unaufhaltsam.Jeder Tag bringt neue Beispiele und Beweise. DieCauserie, derArtikel weicht vor derNotiz. Dasvon der Strasse geholte, aber dann freilich mit allenKünsten des feinen Geistes verputzte Ereigniss derletzten Stunde, in allen unfasslichen Gesten und Zeichengerade dieser einen Stunde überrascht, ist der grosseEifer und Ehrgeiz. Es gilt jetzt nicht mehr Witz,Anmuth und Besonderheit der Formen und Gedanken.Es gilt, w r er die flinkesten Beine hat, mit dem Tagezu laufen, die empfindlichsten Ohren, das Heimliche zuhaschen, den findigsten Blick in jedes Versteck. DieHerrschaft des Esprit ist vorbei. Die Zeitung amerikaui-sirt sich. Das junge Talent wird Reporter.

Dieser neue Trieb ist überall. Man findet, wohinman sieht, seine Spuren. Seine behende und nervöseSchmiegsamkeit schlüpft in die Wissenschaft, zur Politik,