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K r i t i s c h e s.
Huysmans und Nietzsclie: ihre Heimathen, woher siestammen, sind weit weg von einander, jeder ging ausanderem Trieb nach anderem Ziele; aber hier, an demPunkte, wo die Welt in den Menschen fliegt, an der„Hautlichkeit“ der Dinge, wie Nietzsche sagt, da treffensie sich alle drei und treffen sich mit unserem dunklenDrange.- Hier soll Freude, hier Genuss sein und dieErlösung vom langen Uebel.
Ohne die zweite, welche sie überwinden will, wäredie neue dritte Phase nicht möglich. Jene musstedieser erst ihre Werkzeuge bereiten, die Impressiona-bilität steigern, die nervösen Talente bilden. Daranhat die Kritik, seit sie psychologisch geworden, einenguten Tlieil; sie soll jetzt auch ihren Lohn dafür kriegen.
Sie braucht sich nämlich bloss umzudrehen, weitergar nichts. Sie kann ganz so bleiben, wie sie ist.Sie muss nur von diesem heftigen Epicuräismus, derüberall erwachen will, auf ein anderes Ziel eingestelltwerden, auf die eigene Bereicherung statt auf fremdenDienst. Sie soll auch weiterhin fortfahren, in Künstlereinzudringen: sich ihre Nerven, ihre Sinne, ihre ganzeNatur anzueignen, sich völlig in sie zu verwandeln.Aber wenn es früher geschah um der Künstler willen,um ihrer gerechten Würdigung zu helfen, so soll esjetzt um ihrer selbst willen geschehen, um den eigenenGenuss zu vermehren: Die Kritik behält die altenMittel und das alte Verfahren, aber sie werden zu einerneuen Gourmandise verwendet.
Und das ist viel gescheiter. Ich sehe eine weiteund lichte Zukunft, voll Würze und Wohlbehagen, vollungekannter Lieblichkeiten ohne Ende. Nietzsche hates auch schon gespürt, als er schrieb: „Ein alles be-gehrendes Selbst, welches durch viele Individuen wiedurch seine Augen sehen und wie mit seinen Händen
greifen möchte.0 dass ich in hundert Wesen
wiedergeboren würde!“ Es kommt uns sehr gelegen,