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Studien zur Kritik der Moderne
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K r i t i k.

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Rest, nicht zu bändigen, nicht zu verhalten, ein empörterWiderspruch, ein ungestümer Drang über die Welthinaus, nach einem Jenseitigen, auf ein Unwirkliches,das erst die Wahrheit wäre. So trog die Herrschaftdes Menschen, und es trog die Unterwerfung unter dieWelt, und nichts bewährte sich. Nur das Suchen warstandhaft und treu; das wich ihnen nicht aus der Seele,das wollte sie nicht verlassen. Aber avo denn, avokonnten sie, da der Mensch und die Welt versagten,avo sollten sie denn überhaupt noch suchen?

Das Experiment mit dem Menschen ist verunglückt.Und das Experiment mit der Welt ist verunglückt.Jetzt kann das Experiment nur noch zAvischen demMenschen und der Welt, avo sie zusammenstossen, ge-macht werden. Vielleicht verunglückt es auch da.Aber dann ist Avenigstens alle Schuldigkeit gethan, undkeiner Versäumniss darf man uns zeihen.

ZAvischen dem Menschen und der Welt. Dort, avodie Berührung der beiden etwas gibt, das nicht Menschund nicht Welt und dennoch beides zusammen ist. Mannennt diesen Funken, der aus ihrer Reibung sprüht,keinem angehört und von beiden enthält, Impressionoder Sensation; im Deutschen haben wir dafür keinsicheres, eindeutiges und gerades Wort. Dieser Bezirkist dem Experimente noch frei. Vielleicht, Avas demeinsamen Wahne des Ich, was der entAvillten Knecht-schaft unter das Wirkliche missrieth vielleicht Avinkthier das Glück und kann ergriffen Averden.

Das charakterisirt die neue Phase des Geistes. Erverlässt das Sein; mit dem Materialismus, mit demNaturalismus ists aus. Aber er flüchtet nicht in dasIch zurück; er Avird die alte Romantik nicht wieder-holen. Sondern in das Werden des Seins zum Ichhinüber, in dem Prozess vom Wirklichen zum Denkenhin, avo er nicht mehr draussen und noch nicht drinnenist da Avill er ein dringen. Man denke an Barres,