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Ihre Tage wahrscheinlich mit einem Andern und nicht mit ihmhinbringcn würden."
„Jasper?"
„Es ist feierliche Wahrheit, Mabel, und es ist recht, daß Siesie erfahren. Nun stehen Sie auf und wählen Sie zwischen unsbeiden. Ich glaube, Jasper liebt Sie eben so sehr als ich. — Erwollte mich zwar bereden, daß seine Liebe heißer sey; ich kanndieß aber nicht zugeben, weil es unmöglich ist; ich glaube aber,daß der Junge Sie von ganzem Herzen und von ganzer Seele liebt,und er hat daher das Recht, gehört zu werden. Der Sergeanthat mich zu Ihrem Beschützer, nicht zu Ihrem Tyrannen bestellt.Ich habe ihm versprochen, daß ich Ihnen Vater und Gatte seynwolle, und es scheint mir, daß kein gefühlvoller Vater seinem Kindedieses kleine Vorrecht versagen würde. Stehen Sie daher ans,Mabel, und sprechen Sic Ihre Gedanken so unverholen aus, alsob ich der Sergeant selbst wäre, der nichts anderes als Ihr Bestesbeabsichtigt."
Mabel ließ die Hände sinken, erhob sich und stand, Angesichtgegen Angesicht, ihren beiden Freiern gegenüber, obgleich eineficbcrische Glut ihre Wangen bedeckte — eher eine Wirkung derAufregung, als der Scham.
„Was wollt Ihr von mir, Pfadfinder?" fragte sie; „habeich nicht bereits meinem armen Vater versprochen, ganz nach EurenWünschen zu handeln?"
„Dann wünsche ich folgendes. Hier stehe ich, ei» Mann derWälder und von wenig Wissen, obgleich ich fürchte, daß mein Ehr-geiz vielleicht meine Verdienste übersteigt, und ich will mir Mühegeben, beiden Thcilen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Für'sErste ist es hinsichtlich unserer Gesinnungen für Sie zngcstandcn,daß wir beide Sie mit gleicher Innigkeit lieben; Jasper meintzwar, daß seine Gefühle die tieferen seyn müßten, aber ich kanndas als ehrlicher Mann nicht zugcbcn, weil es mir vorkömmt, als