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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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Sterbenden zur Leite und hörte seine» letzten Athemzng; dennwenn das Getümmel der Schlacht vorüber ist» so muß man der Un-glücklichen gedenken» und es ist merkwürdig zn sehen» wie verschiedensich die Gefühle der menschlichen Natur in einem solchen feierlichenAugenblicke anssprcchen. Einige gehen diesen Weg so stumpf unddumm» als ob sie von Gott keine Vernunft und kein Gewissenerhalten hätten» indeß Andere uns freudig verlassen, als ob sie einerschweren Bürde los würden. Ich glaube, daß der Geist in solchenAugenblicken Helle sieht, mein Freund» und daß die Thaten derVergangenheit lebhaft in der Erinnerung anftanchen."

Ich wette» cs ist so, Pfadfinder. Ich habe selbst etwas derArt bemerkt, und hoffe» dadurch nicht schlimmer geworden zn sehn.Ich erinnere mich» daß ich einmal glaubte, mein Stündlcin sehgekommen» und da überholte ich das Log mit einem Fleiße» dessenich mich bis zu jenem Augenblick nie für fähig gehalten hätte.Ich bin kein besonders großer Sünder gewesen, Freund Pfadfinder»das heißt nie in einem großen Maaßstabe» obgleich ich derWahrheit zu Ehren sagen muß» daß eine beträchtliche Rechnungkleiner Dinge gegen mich so gut als gegen einen Andern aufgebrachtwerden könnte; aber nie habe ich Seeräuberei» Hochverrath» Mord-brennerei oder etwas der Art begangen. Was das Schmuggelnund Aehnliches anbelangt ei, ich bin ein Seemann» und ich denke»jeder Stand hat seine schwachen Seiten. Ich wette» Euer Gewerbeist auch nicht so ganz tadelfrei» so ehrbar und nützlich es auchaussehen mag?"

Viele von den Kundschaftern und Wegweisern sind ausgemachteSchurken, und einige lassen sich, wie der Quarticrmcister hier» vonbeiden Seiten bezahlen. Ich hoffe» ich bin keiner von diesen» ob-gleich alle Beschäftigungen ihre Versuchungen haben. Ich bindreimal in meinem Leben ernstlich geprüft worden, und einmal gabich ein wenig nach, wenn es sich schon nicht um einen Gegenstandhandelte» der meiner Ansicht nach das Gewissen eines Mannes in