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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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Wie?"

Zu welcher Sekte haltet Ihr Euch? Welcher besonder» Kirchegehört Ihr an?"

Seht um Euch, und urtheilt selbst. Ich bin gegenwärtig inmeiner Kirche, ich esse in der Kirche, ich trinke in der Kirche undschlafe in der Kirche. Die Erde ist der Tempel des Herrn, undich hoffe demüthig, daß ich ihm stündlich, täglich und ohne Unterlaßdiene. Nein, nein, ich will weder mein Blut noch meine Farbeverläugnen; ich bin als Christ geboren, und will in diesem Glaubensterben. Die Herrenhnter haben mir hart zugesetzt, und einer vondes Königs Geistlichen hat mir auch sein Sprüchlein gesagt, ob-gleich das nicht gerade die Leute sind, welche sich mit derartigenDingen besondere Mühe geben; außerdem sprach noch ein Missionäraus Rom viel mit mir, als ich ihn während des letzten Friedensdurch die Wälder geleitete. Aber ich hatte für Alle nur eine Ant-wort: ich bin bereits ein Christ, und brauche weder ein Herren-hutcr, noch ein Hochkirchlicher, noch ein Papist zu seyn. Nein,nein, ich will meine Geburt und mein Blut nicht verläugnen."

Ich denke, ein Wort von Euch könnte den Sergeanten leichterüber die Untiefen des Todes wegbringen, Meister Pfadfinder. Erhat Niemand um sich, als die arme Mabel, und die ist, obgleichseine Tochter, doch mir ein Mädchen und im Grunde noch einKind, wie Ihr selber wißt."

Mabel ist schwach au Körper, Freund Cap, aber ich glaube, daßsie in derartigen Dingen stärker ist, als die meisten Männer. Doch Ser-geant Dunham ist mein Freund; er ist Euer Schwager und so wird cs,da der Drang des Kampfes und die Wahrung unserer Rechte vorüber ist,geeignet seyn, daß wir beide zu ihm gehen und Zeugen seines Hingan-ges sind. Ich bin bei manchem Sterbenden gewesen, Meister Cap,"fuhr Pfadfinder fort, der sehr geneigt war, sich über Gegenständeaus seiner Erfahrung weitläufig ausznsprechen, wobei er anhieltund seinen Gefährten am Rockknopf faßte,ich stand schon manchem