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glaube, wir dürfen dis Sache als so sicher abgemacht betrachten,wie es nur immer in Kriegszeitcn möglich ist; denn Mabcl und ihrVater stimmen ein, und das ganze Fünfundfünfzigste wird es nichtändern können. Ach! der arme Vater wird es kaum erleben,seinen so lange gehegten Herzenswunsch erfüllt zu sehen."
„Aber er hat den Trost, die Gewißheit desselben mit in dieEwigkeit zu nehmen. Oh, es ist eine große Beruhigung für denscheidenden Geist, Pfadfinder, mit der Neberzeugung zu sterben, daßdie zurückbleibenden Lieben gut versorgt sind. Alle meine Frauenhaben auf ihrem Sterbebette pflichtlich dieses Gefühl ausgesprochen."
„Alle Ihre Frauen haben wahrscheinlich diesen Trost gefühlt,Quartiermeistcr."
„Pfui, Mann! Zch hätte Euch nicht für einen solchen Schalkgehalten. Nun, nun, Scherzworte bringen keinen Groll zwischenalte Freunde. Wenn ich Mabel nicht hcirathen kann, so werdetIhr mich doch nicht hindern wollen, sie zu achten und gut vonihr zu sprechen, und von Euch dazu, bei jeder thunlichen Gelegen-heit und in allen Gesellschaften. Aber Pfadfinder, Ihr werdetwohl einsehen, daß ein armer Teufel, der eine solche Braut ver-liert, wahrscheinlich auch einiges Trostes bedarf?"
„Sehr wahrscheinlich, sehr wahrscheinlich Quartiermeistcr," er-wiederte der einfache Wegweiser. „Ich weiß, daß es mir selberäußerst schwer fiele, MabelS Verlust zu ertragen. Es mag wohldrückend auf Ihren Gefühlen lasten, uns verheirathet zu sehen.Aber der Tod'des Sergeanten wird die Sache wahrscheinlich hinaus-schieben, und Sie haben dann Zeit, sich männlich darein zu finden."
„Ich will dieses Gefühl bekämpfen, ja ich will es bekämpfen,obgleich mir das Herz dabei bricht; und Ihr könnt mir an dieHand gehen, Mann, wenn Ihr mir etwas zu thnn gebt. Ihrbegreift, daß cs mit dieser Erpedition eine eigenthümliche Bewandt-niß hat, denn ich bin hier, obgleich ein Offizier des Königs, so zusagen nur ein Freiwilliger, während eine bloße Ordonnanz das