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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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überraschte, und ihre Waffen in den Booten gelassen, nin zuvorihre Tornister und Mnndvorräthe anSzuschiffen. Das feindlicheFeuer war so nahe, daß ungeachtet der Dunkelheit fast jeder Schußtödtlich wurde. Alle waren gefallen, obgleich nachher zwei oderdrei sich wieder erhoben und verschwanden. Vier oder fünf Sol-daten blieben todt auf dem Platze, oder waren doch so verwundet,daß sie nur noch wenige Minuten lebten; doch eilte der Feind, anseinem unbekannten Grunde, nicht wie gewöhnlich herbei, um sichder Skalpe zu bemächtigen. Sergeant Dunham siel mit den an-dern. Mabels Stimme zu der Zeit, als sie das Blockhaus ver-lassen hatte, war zn seinen Ohren gedrungen, und dieser Ruf derVerzweiflung, der alle seine väterlichen Gefühle aufregte, hatte ihnin den Stand gesetzt, bis an die Thüre des Gebäudes zu kriechen,wo er sich auf die bereits erwähnte Weise an dem Gebälke auf-richtete.

Nach dieser einfachen Auseinandersetzung fühlte sich der Ser-geant so schwach, daß er der Ruhe bedurfte, und seine Gefährtenverhielten sich, während sie auf seine Psiege bedacht waren, eineWeile schweigend. Pfadfinder nahm diese Gelegenheit wahr, durchdie Schießscharten und vom Dache aus Spähungen anznstellcn,und untersuchte den Zustand der Büchsen, von denen sich ungefährein Dutzend im Gebäude befanden, da sich die Soldaten bei ihremAussinge der Musketen des Regiments bedient hatten. Mabeljedoch verließ ihren Vater keinen Augenblick, und wenn sie ausseinem Athmen vermuthete, er schlafe, so fiel sie auf ihre Knieenieder und betete.

Die halbe Stunde, welche folgte, verstoß in feierlicher Stille.Man hörte im oberen Stocke kaum den Mvecastn des Pfadfinders,und wie er hin und wieder einen Büchsenschaft auf dem Boden anf-stellte, denn er war geschäftig, sich die Neberzeugung zn verschaffen, daßdie Ladungen und Schlösser der Gewehre in Ordnung sehen. Außerdiesem ließ sich nichts, als das Athmen des Verwundeten vernehmen.