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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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Ihr Onkel von ihm haben; man könnte eben so gut glauben, daßdie Sonne bei Nacht und die Sterne bei Tag scheinen. Nein,nein, ich stehe für Eau-douces Ehrlichkeit mit meinem eigenenSkalp, oder, Wenns Noth thut, mit meiner eigenen Büchse."

Gott segne Euch, Pfadfinder, Gott segne Euch!" rief Mabel,indem sie ihre Hand ausstreckte, und die Eisenflngcr ihres Ge-fährten mit einem Gefühle drückte, dessen Kraft ihr selbst unbewußtwar.In Euch vereinigt sich alles Große, alles Edle; Gottwird es Euch vergelten."

Nch, Mabel, ich fürchte, wenn dies; wahr wäre, so würdeich nicht nach einem Weibe, wie Sie find, trachten, sondern dieBewerbung den Herren in der Garnison überlassen, was auch IhrenVerdiensten angemessener wäre."

Wir wollen heute Nacht nichts mehr davon sprechen," ant-wortete Mabel mit erstickter Stimme.Wir müssen jetzt mehr anunsere Freunde, als an uns selbst denken, Pfadfinder. Aber esfreut mich von ganzcriSeele, daß Ihr Jasper für unschuldig haltet.Laßt uns nun von andern Dingen reden. Sollten wir nichtJune frei lassen?"

Ich habe bereits an das Weib gedacht; denn es wäre nichtgerathen, hier innen in dem Blockhaus unsere Angen zu schließen,indeß die ihrigen offen sind. Wenn wir sie in den oberen Raumbrächten, und die Leiter wegnähmen, so wäre sie wenigstens inunfern Händen."

Ich kann die, welche mein Leben gerettet hat, nicht so be-handeln lassen. Es wäre vielleicht besser, sie abziehen zu lassen,denn ich glaube, sie liebt mich zu sehr, um mir Schaden zuzufügen."

Sie kennen diese^Race nicht, Mabel; Sie kennen diese Racenicht. ES ist zwar wahr, sie ist keine Vollblnts-Mingo; aber sielebt in Gesellschaft mit diesen Landstreichern und muß etwas vonihren Tücken gelernt haben. Was ist das?"

ES klingt wie Ruderschlag; ein Boot kömmt den Kanalhcrunter."