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niedrige oberste Gelaß war in zwei oder drei Dachkämmerchen ab-getheilt, in denen für zehn oder fünfzehn Personen Lager aufge-schlagen werden konnten. Lille diese Einrichtungen waren außeror-dentlich einfach und wohlfeil; aber sie reichten hin, die Soldatengegen die Wirkungen eines unerwarteten Ueberfalls zu schützen.Da das ganze Gebäude noch lange nicht die Höhe von vierzigFuß hatte, so war es bis zum Giebel durch die Wipfel der Bäumebedeckt und konnte nur von denen, welche sich im Innern der Inselbefanden, gesehen werden; ebenso bot sich in dieser Richtung vonden ober» Schießscharten eine freie Aussicht dar, obgleich auch hiermehr oder weniger Gebüsch vorhanden war, welches die untern Theiledes hölzernen Thurmes verbarg.
Da man bei Errichtung dieses Blockhauses nur die Verthei-digung im Auge gehabt hatte, so war dafür gesorgt worden, daßes nahe genug bei einer Aushöhlung des Tuffgesteins erbaut wurde^welches die obere feste Schichte der Insel ausmachte, damit mansich aus dieser Cisterne für den Fall einer Belagerung das wesent-lichste Bedürfniß — das Wasser — durch Herablassen von Schöpf-eimern verschaffen konnte. Um dieses Geschäft zu erleichtern unddie Basis des Gebäudes von oben bestreichen zu können, sprangen,wie es bei Blockhäusern gewöhnlich ist, die ober» Stockwerke ummehrere Fuß über die untern vor, wobei in die hervorragendenBalkenlagen Oeffnuugcn gehauen waren, welche die Dienste vonSchießlöchern und Fallthnren verrichten konnten, gewöhnlich abermit Holzstücken bedeckt wurden. Die Verbindung zwischen den ver-schiedenen Stockwerken wurde durch Leitern vermittelt. Wenn wirnoch hinzufügen, daß solche Blockhäuser in den Garnisonen undAnsiedelungen für den Fall eines Angriffs als Citadellen, in welcheman sich zurückziehen konnte, dienten, so wird der Leser sich einehinreichend genaue Vorstellung von den Anordnungen machen können^welche wir ihm hier vorzuführen beabsichtigten.
Den größten Vortheil für eine militärische Besatzung gewährte