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Sergeant Dunham war ein wackerer Mann, nnd hatte seinenMnth nnter Umständen erprobt, die noch weit hoffnungsloser schienen,als die gegenwärtigem Aber bei solchen Gelegenheiten hatte erdoch die Macht gehabt, seinen Feinden Widerstand zu leisten, währender hier von einem Gegner gedrängt wurde, zu dessen Bekämpfungihm die Mittel fehlten. Er war weniger für sich, als für seineTochter bekümmert; denn er fühlte etwas von dem Selbstvertrauen,welches einen Mann, der in der Blüthc der Kraft und Gesundheitsteht nnd an persönliche Anstrengungen in Augenblicken der Ge-fahr gewöhnt ist, selten verläßt. Für Mabel sah er aber keinMittel des Entkommens, und mit der Zärtlichkeit eines Batersentschloß er sich, wenn ihr Untergang unvermeidlich scpn sollte,zugleich mit ihr zu sterben.
„Glaubst du, daß es so kommen müsse?" fragte er Cap mitFestigkeit, aber mit tiefem Gefühle.
„Zwanzig Minuten werden uns in die Brandungen führen;und betrachte selbst, Sergeant, welche Wahrscheinlichkeit auch derkräftigste Mann unter uns haben kann, aus dem Kessel dort imLee zu entrinnen."
Der Anblick war in der That wenig geeignet, die Hoffnungzu ermuthigen. Mittlerweile war der Send auf eine Meile in dieNähe des Ufers gekommen, auf welches der Sturm nnter einemrechten Winkel mit einer Heftigkeit blies, daß an das Prangeneines weitern Segels, um vom Legerwall abzuarbeiten, nicht zudenken war. Der beigesetzte kleine Streifen des großen Segels,welches jedoch nur dazu diente, das Vordertheil des Send demWinde so nahe zu halten, daß die Wellen nicht über ihm zusam-menbrcchen, zitterte nnter den Stößen des Sturmes, unter denendie starken Taue, welche die complteirte Maschine znsammenhiclten,jeden Augenblick zu zerreißen drohten. Der Regen hatte nachge-lassen; aber die Luft war hundert Fuß über der Oberfläche desSees mit blendendem Gischt erfüllt, der einem funkelnden Wasser-