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nnd sinken wird, ehe wir noch über die zweite Linie der Rvllwogenwegkommcn."
„Und wie könnte uns da ein Ankern helfen?" fragte Capwüthend, als ob ihm Jasper eben so verantwortlich für die Wir-kungen des Sturmes, als für die gerade ausgesprochene Ansicht sey.
„Es würde wenigstens nicht schaden," crwiederte Eau-donce,mit Sanftmuth. „Wenn wir den Schnabel des Kutters seewärtsbringen, so werden wir die Abtrift vermindern: und sollten wirauch durch die Brandungen geschleppt werden, so wird es doch mitder möglichst geringen Gefahr geschehen. Ich hoffe, Meister Cap,Ihr werdet mir und dem Lootsen gestatten, wenigstens die Vorbe-reitungen zum Ankerwersen zu treffen, da eine solche Vorsorge unszu Gute kommen und in keinem Fall schaden kann."
„Ueberholt Eure Taue, wenn Ihr wollt, und macht die Anker-klar — von ganzem Herzen. Wir sind nun einmal in einer Lage,daß an solchen Dingen nicht mehr viel liegt. Sergeant, auf einWort dahinten, wenn's gefällig ist."
Cap führte seinen Schwager aus der Gehörweite, nnd öffnete ihmnun sein Herz über ihre wahre Lage mit mehr menschlichem Gefühlin seiner Stimme und seinen Gebärden, als sich von ihm erwarten ließ.
„Das ist eine traurige Geschichte für die arme Mabel," sagteer mit leichtem Beben nnd erweiterten Nüstern. „Du und ich, wirsind ein paar alte Gesellen nnd an die Nähe des Todes gewöhnt,wenn auch nicht an den Tod selbst. Unser Gewerbe hat uns fürsolche Scenen abgehärtet: aber die arme Mabel! — Sie ist einliebes und gutherziges Mädchen, und ich habe gehofft, sie anständigversorgt und als Mutter lieber Kinder zu sehn, ehe mein Ständ-lein kommt. Doch, es muß so auch recht seyn! Wir müssen dasSchlimme wie das Gute auf unfern Reisen hinnehmen, nnd dereinzige ernstliche Kummer, den sich ein alter Seefahrer mit Rechtüber ein solches Ereigniß machen kann, ist, daß es auf diesemverdammten Fetzen Frischwasser stattsinden soll."