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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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Aber, Vater, wenn unser Aller Leben in der größten Ge-fahr ist?"

Um so schlimmer. Ein Schiff bei gutem Wetter zu comman-dircn, hat nicht viel auf sich, aber wenn es drunter und drübergeht, zeigt sich der gute Offizier in seinem wahren Lichte. CharlesCap wird wahrscheinlich schon deßhalb das Steuer nicht abgeben,weil das Schiff in Gefahr ist. Außerdem, Jasper, Eau-douce,sagt er, daß Euer Vorschlag gar verdächtig anssehe und mehrnach Verrats), als nach Vernunft rieche."

Er mag so denken, aber laßt ihn nach dem Lootscn schickenund seine Meinung hören. Man weiß wohl, .daß ich diesen Manuseit gestern Abend nicht mehr gesehen habe."

Das klingt vernünftig und der Versuch soll gemacht werden.Folgt mir ans das Verdeck, daß Alles ehrlich und über Bord hergehe."

Jasper gehorchte, und Mabel nahm an der Sache so lebhaftenAntheil, daß sie sich bis an die Kajütentreppe wagte, wo ihreKleidung hinlänglich gegen die Macht des Windes und ihre Persongegen den Schaum der Wogen geschützt war. Ihre Bescheidenheitgestattete ihr nicht, weiter zu gehen, und so blieb sie hier, einverborgener Zeuge dessen, was Vorgehen sollte.

Der Lootse erschien bald, und der Blick der Beängstigung,welchen er ans die Umgebung warf, als er sich in der freien Luftbefand, war nicht zu mißverstehen. Allerdings hatten auch schoneinige Gerüchte über die Lage des Send ihren Weg in den unternRaum gefunden; aber in dem gegenwärtigen Falle hatten sie, stattdie Gefahr zu vergrößern, diese eher vermindert. Es wurde ihmgestattet, sich einige Minuten nmznsehen, und dann die Frage vor-gelegt, was er unter diesen Verhältnissen für das Klügste halte.

Ich sehe kein Mittel, den Kutter zn retten, als ihn vorAnker zu bringen," antwortete er einfach und ohne Zöger».

Was? hier außen auf dem See?" fragte Eap, wie er esfrüher bei Jasper gethan hatte.