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Unwetter auf dem Wasser gewesen sep. Die paar Minute», welchevergingen, bis der Sergeant erschien, däuchten ihr eine Stunde,und als er mit Jaspern dis Leiter hernnterstieg, wagte sie kaum,Athem zu holen. Sie theilte ihrem Vater so schnell, als dieSprache ihren Gedanken folgen konnte, Jaspers Ansicht über ihregemeinschaftliche Lage mit nnd beschwor ihn, wenn er sie liebe,oder wenn ihm sein eigenes Leben und das seiner Leute theuersep, gegen ihren Onkel Einrede zu thnn und ihn zu veranlassen,daß er die Führung des Kutters wieder in die Hände seines eigent-lichen Befehlshabers abgebe.
„Jasper ist treu, Vater," fügte sie mit Ernst hinzu, „undwenn er auch falsch wäre, so könnte er doch keinen Grund haben,uns, unter Gefährdung des Lebens Aller, wie auch seines eigenen,in diesem entfernten Thcile des Sees scheitern zu lassen. Ich setzemein Leben an seine Redlichkeit."
„Ja, das ist wohl genug für ein in Furcht gesetztes Weib,"antwortete der phlegmatische Vater; „aber bei einem Manne, derdas Commando für einen Feldzug übernommen hat, möchte esweder klug, noch entschuldbar sepn. Jasper denkt vielleicht, daß dieMöglichkeit, bei einem Näherkommen an das Ufer zu ertrinken, durchdie Möglichkeit, beim Landen zu entspringen, voll ausgewogen werde."
„Sergeant Dunham!"
„Vater!"
Diese Ausrufe erklangen gleichzeitig, äußerten jedoch in ihremTone den Ausrruck verschiedener Gefühle. Bei Jasper trug ervorzugsweise das Gepräge der Neberraschung, bei Mabel das desTadels. Der alte Soldat war übrigens zu sehr gewohnt, seineUntergebenen ohne Umstände zu behandeln, als daß er hierausgeachtet hätte, nnd fuhr nach einer kleinen Weile des Nachdenkens,als ob nichts gesprochen worden wäre, fort:
„Auch ist Bruder Cap wahrscheinlich nicht der Mann, dersich am Bord eines Schiffes Belehrungen gefallen läßt."