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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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Sagt mir mir Eines, Jasper, und ich werde zufrieden sehn,"sagte sie mit einer Hastigkeit, welche nicht bloß ihre Zuversicht zusich selbst, sondern auch zu ihrem Gefährten bekundete:habt Ihrkeinen Anlaß zu dem grausamen Verdacht, der ans Euch lastet,gegeben?"

Gewiß nicht, Mabel," antwortete Jasper, und blickte ihrdabei mit einer Offenheit sind Einfalt in das volle blaue Auge,daß dadurch auch ein tiefer hastender Argwohn hätte erschüttertwerden mögen,so wahr ich dereinst auf Gnade hoffe."

Ich wußte es. ich hätte darauf schworen wollen," erwie-derte das Mädchen mit Wärme.Und doch ist mein Vater einwohlmeinender Mann. Aber laßt Euch diese Sache nicht beun-ruhigen, Jasper."

Ach, es gibt gegenwärtig so ganz andere Dinge, die michbeunruhigen, daß ich an diese kaum denke."

Jasper!"

Ich möchte Sie nicht in Sorge bringen, Mabel; aber wennnur Ihr Onkel dahin zu bringen wäre, daß er seine Ansichtenüber die Handhabung des Scud änderte. Freilich ist er viel älterund erfahrener, als ich, so daß er vielleicht mit Recht mehr Vertrauenauf sein eigenes Nrtheil, als auf das mciüige setzt."

Glaubt Ihr, der Kutter sey in Gefahr?" fragte Mabel mitGedankenschnelle.

Ich fürchte so, wenigstens würden ihn Alle von dem Seefür höchst gefährdet halten. Vielleicht stehen aber einem altenSeemann von dem Ocean besondere Mittel zu Gebote, um ihnzu retten."

Jasper, Alle stimmen darüber ein, daß Ihr, was EureGeschicklichkeit in Führung des Scud anbelangt, volles Vertrauenverdient. Ihr kennt den See und den Kutter, und müßt daher ambesten über unsre gegenwärtige Lage nrthcilcn können."

Vielleicht, Mabel, macht mich meine Besorguiß um Sie