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„Was mich anbelangt, Meister Cap, so fühle ich, daß ichmeine Gaben habe, welche, wie ich glaube, denen eines andernnicht ins Gehäge kommen werden. Mit Mabel Dunham mag esaber ein anderer Fall seyn. 'S ist wahr, sic hat auch ihre Gaben;sie sind aber nicht so rauh wie die nnsrigcn, sondern sanft undweiblich, wie sie seyn müssen. Ich spreche daher mehr nm ihret-als nm meinetwillen."
„Ja, ja — ich fange an, zu begreifen. Das Mädchen ist eingutes Kind, mein wertster Freund; aber sie ist die Tochter einesSoldaten und die Nichte eines Seemanns, und sollte daher ineinem Sturme nicht zu furchtsam oder zu zärtlich seyn. Läßt sieFurcht blicken?"
„Nein, nicht doch. Mabel ist zwar ein Weib, aber vernünftigund schweigsam. Ich habe sie nicht ein Wort über unser Handelnäußern hören, obgleich ich glaube, Meister Cap, daß es ihr lieberwäre, wenn Jasper wieder seine frühere Stelle einnähme undalles in den alten Zustand versetzt würde. Das ist so die mensch-liche Natur."
„Das will ich ohne Schwur glauben — 's ist so ganz nachder Art der Mädchen, und zumal der Dnnhams. Alles ist besserals ein alter Onkel, und Jedermann weiß mehr, als ein alter See-mann. Das ist menschliche Natur, Meister Pfadfinder, und hol'mich der —, wenn ich der Mann bin, der, sey cs am Back- oderSteuerbord, um der ganzen Menschennatur willen, die in einemsolchen zwanzigjährigen Naseweis steckt, auch nur einen Faden ab-oder angiere; — ja, auch nicht nm Aller willen," (er dämpftehiebei seine Stimme ein wenig) „welche in Seiner Majestät sünf-undfünfzigsten Regiment zu Fuß auf die Parade ziehen. Ich habemich nicht vierzig Jahre auf dem Meer umgetricben, um hier aufdiesem Fetzen Frischwasser zu lernen, was Menschennatur ist. —Wie diese Kühlte anhält! Sie bläst in diesem Augenblick so kräftig,als ob Boreas selber seine Schläuche quetschte. Und was ist das