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der Kühlte, über die Spitzen der Wellen hin. Während es dieseschnelle Flucht machte, verschwanden, obgleich das Land am Back-bord noch sichtbar war, das Fort und die ängstlichen Znschaner-gruppen auf den Wällen bald in dem Nebel. Nun folgten dienöthigen Schwenkungen, um das Bordertheil des Kutters in dieRichtung des Windes zu bringen, worauf er ermattet den schwie-rigen Weg gegen das Nordufer wieder aufnahm.
Stunden vergingen nun, ohne daß eine weitere Veränderungvorgenommen wurde. Die Macht des Windes steigerte sich so sehr,daß endlich selbst der eigensinnige Cap zngeben mußte, es wehe nuneine tüchtige Kühlte. Gegen Sonnenuntergang vierte der Sendwieder, um in der Dunkelheit der Nacht nicht an das Nordnfergetrieben zu werden, und gegen Mitternacht glaubte der dermaligeSchiffsmeister, welcher sich durch sein indirektes Ausforschen derMatrosen einige allgemeine Kenntnisse über die Größe und die Ge-stalt des Sees erworben hatte, daß er sich ungefähr in der Mittezwischen beiden Ufern befinde. Die Höhe und Länge der Wellenmachte diese Vermuthung wahrscheinlich, und wir müssen noch bei-fügen, daß Cap zu dieser Zeit eine Achtung vor dem Frischwasserzu fühlen anfing, welche er vierundzwanzig Stunden früher alseine Unmöglichkeit verlacht haben würde. Eben, als der Tag zugrauen begann, wurde die Wuth des Windes so heftig, daß derSeemann sich nicht mehr gegen sie zu halten vermochte, denn dieWogen fielen in solchen Massen über das Verdeck des kleine» Fahr-zeugs, daß sie dasselbe in seinem Innersten erschütterten und, unge-achtet seiner Behendigkeit, nnter ihrem Gewicht zu begrabe» drohten.Die Matrosen dechSeud versicherten, daß sie früher nie einen sol-chen Sturm auf dem See dnrchgcmacht hätten, was auch richtigwar, denn Jaspek würde, bei seiner genauen Kenntniß aller Flüsse,Vorgebirge und Hasen, den Kutter lange vorher ans Ufer geführtund auf einen sichern Ankergrund gebracht haben. Aber Cap ver-schmähte es noch immer, den jungen Schiffer, der sich fortwährend