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gewinnen hoffte und erwartete, zu beleidigen, wenn ihm der Fallauch wirklich zweifelhaft vorgekommen wäre; aber bei der Art,wie ihm die Sache vorgelegt wurde, war er ernstlich geneigt, esfür zweckmäßig zu halten, die Führung des Send einstweilen, alseine Vorsichtsmaßregel gegen Verrath, in Caps Hände zu legen.Diese Ansicht entschied über den Sergeanten, welcher ohne Verzugdie nöthigen Maßregeln treffen ließ.
Ohne in weitere Erörterungen einzugehen, gab SergeantDnnham Jaspern die einfache Erklärung, daß er es für seinePflicht halte, ihm vor der Hand das Cominando des Kutters zuentziehen, und es seinem Schwager zu übertragen. Ein natürlicherunwillkührlichcr Ausbruch der Ueberraschung, welcher dem jungenManne entfuhr, wurde mit der ruhigen Erinnerung erwiedert, daßder Militärdienst oft ein Geheheimhalten der Gründe fordere; dasgegenwärtige Verfahren — wurde ihm weiter erklärt — gehöreunter diese Reihe, und die getroffene Anordnung sey unvermeidlichgewesen. Obgleich Jaspers Erstaunen ungenündert blieb, denn derSergeant hatte absichtlich jede Anspielung auf seinen Verdacht um-gangen— so war doch der junge Mann an militärischen Gehorsamgewöhnt; er verhielt sich ruhig, und forderte noch selbst die kleineRuderinannschaft auf, für die Zukunst Caps Befehlen zu gehor-chen, bis die Sache eine andere Wendung nehmen würde. Alsman ihm jedoch sagte, die Verhältnisse forderten es, daß nicht nurer, sondern auch sein erster Gehilfe, der wegen seiner langen Ver-trautheit mit dem See gewöhnlich der Lootse genannt wurde, in demuntern Raume bleiben müsse, trat eine Veränderung in seinen Gesichts-zügen und seinem Benehmen ein, welche ein tiefes schmerzlichesGefühl bezeichnest, obgleich Jasper es so sehr zu beherrschenwußte, daß selbst der argwöhnische Cap im Zweifel blieb, was erdavon denken solle. Wie natürlich, blieben aber, da ein Mißtraueneinmal vorhanden war, auch die schlimmsten Deutungen über dieSache nicht aus.