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2 (1846) Der Pfadfinder oder das Binnenmeer
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Commando des Kutters mir. Zu all diesem hast du die Voll-macht, da das Fahrzeug zu der Armee gehört, uud du der com-mandirende Offizier der gegenwärtigen Truppen bist."

Sergeant Dunham überlegte mehr als eine Stunde die Thun-lichkeit dieses Vorschlages, denn obgleich er rasch in seinen Hand-lungen war, wenn er sich einmal zu etwas entschlossen hatte, sopflegte er doch nichts zu übereilen und die Klugheit nie außer Achtzu lassen.

Da er die polizeiliche Aufsicht über die Personen in der Gar-nison hatte, so war er mit den Charakteren derselben genau bekanntgeworden, und hatte seit langer Zeit eine gute Meinung von Jasper.Aber jenes schleichende Gift, der Argwohn, hatte Zutritt zu seinerSeele gefunden: die List und die Ränke der Franzosen wurden sosehr gefürchtet, daß es kein Wunder war, wenn, zumal in Folgeder vorangegangenen Warnung des Commandauten, die Erinne-rung an ein jahrelanges gutes Betragen durch den Einfluß einesso scharfen uud gegründet scheinenden Verdachts verwischt wurde.In dieser Verlegenheit zog der Sergeant den Quartiermeister zuRath, dessen Ansicht, da er sein Vorgesetzter war, Dunham zurespektiren hatte, obgleich er bei dem gegenwärtigen Streifzugunabhängig von dessen Befehlen war. Es ist ein unglücklicherUmstand, wenn man in zweifelhaften Fällen einen Mann zu Rathezieht, der sich bei dem Fragenden in Gunst setzen will, denn mandarf fast mit Gewißheit darauf rechnen, daß der gefragte Theilversuchen wird, in die Weise einzugehen, welche dem Andern amangenehmsten ist. In dem gegenwärtigen Falle war es ein weite-rer unglücklicher Umstand für eine vorurtheilsfreie Betrachtungder Sache, daß nicht der Sergeant selbst, sondern Cap, die Ver-hältnisse auseinander setzte; denn der eifrige alte Seeman ließseinen Zuhörer deutlich genug merken, auf welche Seite er denOuartiermeister zu lenken wünschte. Lieutenant Muir war viel zuklug, um den Onkel und den Vater des Mädchens, welches er zu