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Die Jahreszeit und die Nacht waren allerdings geeignet, dieGefühle, welche Jugend, Gesundheit und Glück mit dem Reize derNeuheit zu verbinden gewohnt ist, zu steigern. Das Wetter warwarm, wie es selbst im Sommer in dieser Gegend nicht immerder Fall ist, während die Luft, welche vom Lande her strömte, dieKühle und den Duft der Wälder mit sich führte. Man konnte denWind bei weitem keinen steifen nennen, obwohl er kräftig genugwar, den Send lustig vor sich herzutreiben und vielleicht die Auf-merksamkeit in der Unsicherheit, welche mehr oder weniger dasDunkel begleitet, rege zu erhalten. Jasper schien diesen Windmit Wohlgefallen zu betrachten, wie aus dem kurzen Gespräche,welches nun zwischen ihm und Mabeln stattfand, erhellte.
„Wenn es so fortgeht, Eau-donec," — denn so hatte bereitsMabcl den jungen Schiffer nennen gelernt, — „so kann es nichtlange anstehen, bis wir den Ort unserer Bestimmung erreichen."
„Hat Ihr Vater Ihnen denselben namhaft gemacht, Mabel?"
„Er hat mir nichts gesagt. Mein Vater ist zu sehr Soldatund zu wenig an ein Familienleben gewöhnt, um über solche Dingemit mir zu sprechen. Ist es verboten, zu sagen, wohin wir gehen?"
„Da wir in dieser Richtung steuern, so kann es nicht weitsehn, denn mit sechzig oder siebzig Meile» kommen wir in denS. Lorenzo, den uns die Franzosen heiß genug machen dürften.Auch kann keine Reise auf diesem See besonders lange dauern."
„So sagt mein Onkel Cap; aber mir, Jasper, scheint derOntario und der Occan ziemlich das Gleiche zu seyn."
„Sie sind also ans dem Ocean gewesen, während ich, der ichmich für einen Schiffer ausgebc, noch nie Salzwasser gesehen habe.Sie müssen wohl einen Seemann, wie ich bin, in Ihrem Herze»recht verachten, Mabel?"
„Verachtung wohnt nicht in meinem Herzen, Jasper Eau-donce. Was hätte auch ein Mädchen ohne Erfahrung und Kenntnißfür ein Recht, irgend Jemanden zu verachten, geschweige eine»