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„Ich will offen gegen Euch seyn, Pfadfinder; ich habe Euchhichcr gebracht, um gerade wegen dieses jungen Burschen einWörtchen mit Euch zu sprechen. Major Duncan hat eine Mit-theilung erhalten, welche ihm den Verdacht beibrachte, daß Jas-per falsch scy, und in dem Solde des Feindes stehe. Ich wünscheEure Meinung über diesen Gegenüand zu hören."
„Wie?"
„Ich sage, der Major argwöhnt, Jasper sep ein Verräthcr,ein französischer Spion, oder, was noch schlimmer ist, erkauft, umuns auszuliefcrn. Er hat über diesen Umstand einen Brief erhal-ten und mich beauftragt, ein wachsames Auge auf alle Bewegun-gen des Jungen zu halten. Er fürchtet, daß wir mit den Fein-den znsammentreffen werden, wenn wir's am wenigsten vcrmuthc»,und zwar durch seine Veranstaltung."
„Duncan of Lundie hat Euch dieß gesagt, Sergeant Dunham?"
„Ja, Pfadfinder; und obgleich ich nicht geneigt war, vonJaspern etwas so Schlimmes zu glauben, so regt sich in mir dochein Gefühl, welches mir sagt, daß ich ihm nicht traue» dürfe.Glaubt Ihr an Ahnungen, Freund?"
„An was, Sergeant?"
„An Ahnungen, eine Art geheimen Vorgefühls zukünftigerEreignisse. Die Schotten in unserm Regiment sind große Ver-fechter solcher Dinge, und meine Meinung von Jasper ist so ent-schieden verändert, daß ich zu fürchten anfange, es fest etwasWahres in ihren Behauptungen."
„Aber Ihr habt mit Duncan of Lundie über Jaspern ge-sprochen, und seine Worte haben in Euch Zweifel erregt."
„Das ist's nicht, nicht im mindesten; denn während ich mitdem Major sprach, dachte ich ganz anders, und ich gab mir alleMühe, ihm zu beweisen, daß er dem Jungen Unrecht thne. Aberich finde, es hilft nichts, sich gegen eine Ahnung zu sträuben, undich fürchte, daß doch etwas an dem Verdacht ist."