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Ich erwarte, daß Ihr heute über einen Monat siegreich zu-rückkehrt."
„Gott segne Euer Gnaden! Wenn mir etwas zustoßen sollte,so verlasse ich mich ans Sie, Major Duncan, daß Sie Sorge tra-gen werden für die Ehre eines alten Soldaten."
„Verlaßt Euch auf mich, Dunham — Ihr verlaßt Euch aufeinen Freund. Scyd wachsam, erinnert Euch, daß Ihr in demNachen des Löwen seyn werdet; — doch nein, nicht einmal indem Rachen des Löwen, sondern in dem eines verrätherischen Tigers,in seinem wahren Nachen, und außer dem Bereiche einer Unter-stützung. Habt Ihr diesen Morgen die Flintensteine gezählt unduntersucht? — Und nun, lebt wohl, Dunham, lebt wohl!"
Der Sergeant nahm die dargebotcne Hand seines Oberen mitdem gehörigen Respekt, und endlich trennten sie stch. Lundie eiltein seine bewegliche Wohnung, während der Andere das Fort ver-ließ, an's Ufer hinabging und ein Boot bestieg.
Duncan hatte nur die Wahrheit gesagt, als er von der peini-genden Eigenschaft des Mißtrauens sprach. Von allen Gefühlendes menschlichen Gemüthes ist dieses das trüglichste in seinen Wir-kungen, das hinterlistigste in seiner Annäherung, und am schwerstenvon einer edlen Seele zu beherrschen. So lange der Zweifel daist, erscheint Alles verdächtig. Wenn die Gedanken keine bestimm-ten Thatsachcn haben, durch welche ihren Wanderungen ein Zielgesetzt wird, so ist es, wenn einmal dem Argwohn Zutritt gestattetwurde, unmöglich, zu sagen, zu welchen Vermuthungen er leiten undwohin ihm die Leichtgläubigkeit folgen wird. Was vorher unbe-denklich schien, gewinnt die Farbe der Schuld, sobald dieser unbe-queme Micthsmann seinen Sitz in der Seele aufgeschlagen hat,und nichts kann gesagt oder gcthan werden, ohne daß es denFärbungen und Entstellungen des Mißtrauens und des Verdachtesunterworfen würde. Wenn dieß schon unter gewöhnlichen Umständengilt, so wird es doppelt wahr, wenn es stch dahei um eine schwerePfadfinder. 3. Anfl. 17