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werdet Mabel wie ihre Mutter finden, kein kreischendes und verzär-teltes Mädchen, dciß ein Mann seine Noth mit ihr hat; sondernsie wird ihren Gatten ermuthigcn und aufrichten, wenn er beiGefahren unter der Sorge erliegen will/ sagte der Sergeant zumir, ehe ich noch Ihre süßen Züge gesehen hatte; — ja dassagte er!"
„Und warum sollte mein Vater Euch das gesagt haben,Pfadfinder?" fragte das Mädchen mit einigem Ernste. „Vielleichtglaubte er, Ihr würdet besser von mir denken, wenn Ihr mich nichtfür ein einfältiges, feigherziges Geschöpf halten müßtet, wie unserGeschlecht ihrer so viele aufweist?"
Täuschung, wenn es nicht gerade auf Kosten seiner Feinde imFelde ging — ja selbst die Verbergung eines Gedankens, war sowenig im Einklang mit dem Wesen des Pfadfinders, daß er beidieser einfachen Frage in keine geringe Verlegenheit kam. Erfühlte aus einer Art von Instinkt, von dem er sich keine Rechen-schaft zu geben vermochte, daß es nicht geeignet sey, die Wahrheitoffen zu gestehen; und sie zu verbergen? — das wollte sich nichtmit seinem Rechtlichkeitsgefühl und seinen Gewohnheiten vertragen.In dieser Klemme nahm er unwillkührlich seine Zuflucht zu einemMittelweg, welcher das, was er nicht zu sagen wagte, zwar nichtentschleierte, aber auch nicht geradezu verhehlte."
„Sie müssen wissen, Mabel," sagte er, „daß der Sergeantund ich alte Freunde find, und wir in manchem harten Gefechte,an manchem blutigen Tag Seite an Seite gestanden haben —freilich nicht Seite an Seite im eigentlichen Sinne, da ich etwasmehr in der Vorhut, wie es einem Kundschafter ziemt, und er alsein höher gestellter Soldat des Königs an der Spitze seiner Leutewar. — 's ist dann so die Weise von uns Scharmützlern, daß wirwenig an den Kampf denken, wenn die Büchse das Ihrige gcthanhat; und des Nachts an unfern Feuern, oder ans unfern Märschen,plaudern wir von Gegenständen, die wir lieben, wie ihr jungen