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war so glatt, daß es nicht nöthig wurde, die Kähne in den Flnß zubringen, um ihre Fracht anfzunchmen, denn da das äußere Uferganz ohne Brandung und das Wasser so nzhig wie in einem Teichwar, so konnte die Einschiffung hier geschehen. Man bemerkte, wieCap gesagt hatte, auf dem See nichts von dem Heben und Sinken,dem Arbeiten der weiten Lungen und der Respiration eines Meeres;denn der Umfang des Ontario gestattet es nicht, daß an einerStelle Stürme toben, während an einer andern Windstille herrscht,wie dieses auf dem atlantischen Occan der Fall ist. Es gehörtauch zu den gewöhnlichen Bemerkungen der Seeleute, daß das Wasserauf allen den großen Seen des Westen schneller hochgeht und sichfrüher wieder legt, als auf den verschiedenen Meeren, die sie kennen.Als daher Mabel das Land verließ, hätte sic aus keiner Bewegungdes Wassers, die unter solchen Umständen so gewöhnlich ist, dieGröße der Masse desselben erkennen können. Mit einem DutzendRuderschlägcn lag das Boot an der Seite des Kutters.
Jasper hielt sich bereit, seine Passagiere zu empfangen, undda das Verdeck des Send nur zwei oder drei Fuß über dem Wasserging, so war es nicht schwierig, an Bord zu gelangen. Sobalddieß, geschehen war, zeigte der junge Mann Mabel und ihrer Ge-fährtin die Bequemlichkeiten, die er für ihren Empfang vorbereitethatte, von denen sie auch ohne weiteres Besitz nahmen. Das kleineFahrzeug hatte in seinem untern Räume vier Kabinette, da alleszwischen den Decken ausdrücklich zum Zweck des Transports vonOffizieren und Mannschaft, mit ihren Weibern und.Familien einge-richtet war. Das erste im Range war die sogenannte Nebenkajüte,ein kleines Stübchen, das vier Lagerstellen enthielt, und den Vor-theil hatte, daß durch kleine Fenster Licht und Luft eindringenkonnte. Dieses wurde gewöhnlich für die Frauen, welche sich amBord befanden, bestimmt, und da Mabel und ihre Gefährtin alleinwaren, so gebrach eS ihnen nicht an Raum und Bequemlichkeit.Die Hauptkajüte war größer, und erhielt ihr Licht von oben. Sie